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Bitcoin-Handelsvolumen auf Tiefstand – die perfekte Einstiegsgelegenheit?

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Am Krypto-Markt herrscht ungewöhnliche Ruhe. Bitcoin steuert im Juli laut dem Research-Unternehmen K33 auf das niedrigste durchschnittliche Bitcoin-Handelsvolumen seit November 2023 zu. Für Anleger stellt sich damit die Frage, ob die aktuelle Flaute eine Einstiegschance bietet – oder vor weiteren Kursverlusten warnt.

Zuletzt notierte Bitcoin wieder oberhalb von 64.000 US-Dollar, bewegt sich jedoch weiterhin in einer engen Handelsspanne. Das durchschnittliche tägliche Spot-Handelsvolumen auf den von K33 erfassten Krypto-Börsen lag im Juli bei rund 2,2 Milliarden US-Dollar. Der Sieben-Tage-Durchschnitt erreichte zuletzt 2,1 Milliarden US-Dollar und sank damit gegenüber der Vorwoche um vier Prozent.

Open Interest auf Bärenmarktniveau

Auch an den Derivate-Märkten bleibt die Aktivität verhalten. Das Open Interest an Bitcoin-Futures an der Chicago Mercantile Exchange bewegt sich auf einem Niveau, das zuletzt 2023 zu beobachten war. Das gesamte Open Interest belief sich zuletzt auf 32,1 Milliarden US-Dollar beziehungsweise 508.000 BTC. Gegenüber der Vorwoche entspricht das einem Rückgang von 2,1 Prozent. Auch die Funding Rates blieben weitgehend unauffällig.

Die niedrigen Handelsvolumina können unterschiedlich interpretiert werden. Einerseits fehlt es dem Markt aktuell an Kaufdruck. Andererseits gingen Phasen geringer Aktivität in der Vergangenheit häufig größeren Kursbewegungen voraus. Ob diese nach oben oder unten erfolgt, lässt sich aus dem Volumen allein jedoch nicht ableiten.

Kurzfristig dürfte also entscheidend sein, ob Bitcoin die aktuelle Handelsspanne nach oben verlassen kann. Bis dahin bleibt der Krypto-Markt anfällig für stärkere Ausschläge, sobald größere Marktteilnehmer wieder aktiv werden.

Während Krypto-Anleger auf neue Impulse warten, sieht Bitwise-Experte André Dragosch auch am Aktienmarkt wachsende Risiken. Seiner Einschätzung nach könnte ein möglicher Crash der KI-Aktien bevorstehen.