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Analyst sieht BTC angesichts der Marktschwäche die Unterstützung erneut testen

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Bitcoin bleibt bärisch, mit Fear and Greed auf Platz 15 auf CoinMarketCap , während Trader über eine schwache Marktstruktur, eine anhaltende Inflation und steigende Spannungen im Nahen Osten nachdenken.

Krypto-Analyst Michael van de Poppe sagte, Bitcoin habe noch keine klare Entscheidung zur Ausrichtung getroffen und rechne in den kommenden Tagen mit einem weiteren Abstieg nach unten, um die Liquidität zu sichern. Er sagte, es gebe wenig Stärke am Markt und das technische Bild bleibe bärisch, sofern Bitcoin nicht 64.000 Dollar zurückfordern könne.

Inflation und Krieg erhöhen den Druck

Der makroökonomische Hintergrund hat sich für Risikoanlagen schwieriger entwickelt. Die US-Verbraucherpreise stiegen im Mai im Jahresvergleich um 4,2 %, was die Hoffnungen auf Zinssenkungen schwächte. Einige Analysten sehen nun die Möglichkeit von Zinserhöhungen später in diesem Jahr, aber einige Institute wie Goldman Sachs erwarten 2026 keine Zinssenkungen der Federal Reserve mehr.

Bitcoin ist seit Januar bereits um 36 % gefallen, während Gold seit seinem Höchststand um 23 % gefallen ist. Die Ölpreise hingegen sind im gleichen Zeitraum stark gestiegen.

Es ist wichtig zu beachten, dass institutionelle Anleger wahrscheinlich nicht die Bitcoin-Exponierung erhöhen, bis die Inflation einen überzeugenderen Rückgang zeigt. Bis sich neue Aufmerksamkeit und Nachfrage entwickeln, könnte ein Rückgang unter 60.000 Dollar zunehmend wahrscheinlich sein.

Trump-Iran-Konflikt erhöht Inflationsrisiken

Präsident Donald Trump weitete diese Woche die militärischen Operationen gegen den Iran aus, was Teheran dazu veranlasste, die Schließung der Straße von Hormus, einer der wichtigsten Öltransportrouten der Welt, anzukündigen. Der Wasserweg versorgt normalerweise etwa 20 % der weltweiten Öl- und Gasversorgung.

Die Eskalation hat die Ölpreise nach oben getrieben und Bedenken über eine weitere Inflationswelle geweckt.

Peter Schiff argumentierte, dass Kriege Inflation erzeugen, weil Regierungen Militärausgaben durch größere Defizite statt durch höhere Steuern finanzieren. Laut Schiff monetarisieren Zentralbanken diese Defizite schließlich, während Ressourcen von der Produktion von Konsumgütern abgelenkt werden.

Eine höhere Inflation könnte die Zinssätze länger hochhalten und damit einen weiteren Gegenwind für Kryptowährungen schaffen.