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Bitcoin-ETF-Abflüsse sind nur Rauschen, da Wall Street im Kryptobereich verstärkt investiert, sagt Analyst

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Neueste Entwicklungen: Balchunas argumentierte, dass Anleger auf die jüngsten Rücknahmen bei Bitcoin-ETFs überreagieren.

  • Im Gespräch mit Jennifer Sanasie und Dave Lavalle von CoinDesk zu Public Keys erklärte Balchunas, dass Abflüsse von rund 3 Milliarden US-Dollar aus einem Markt mit etwa 100 Milliarden US-Dollar an Vermögenswerten im Vergleich zu den üblichen ETF-Flussmustern „vollkommen bedeutungslos“ seien.
  • Er verglich die Mittelzuflüsse und -abflüsse von Bitcoin-ETFs mit den großen S&P-500-Fonds, die regelmäßig Zuflüsse und Abflüsse verzeichnen, ohne dass dies auf eine grundlegende Veränderung der Anlegerstimmung hindeutet.
  • Trotz eines etwa 50%igen Rückgangs von Bitcoin bleiben die kumulativen Nettozuflüsse seit der Einführung von Spot-Bitcoin-ETFs nahe Rekordniveaus, was Balchunas als ungewöhnlich widerstandsfähig für eine volatile Anlageklasse bezeichnete.

Was dies bedeutet: Balchunas sieht die langfristige Nachfrage besser bestehen bleiben als viele erwartet haben.

  • Er sagte, die kumulierten Nettomittelzuflüsse hätten mit rund 63 Milliarden US-Dollar ihren Höchststand erreicht und lägen weiterhin bei etwa 57 Milliarden US-Dollar, was ein Zeichen dafür sei, dass Anleger trotz der Marktvolatilität weitgehend investiert geblieben sind.
  • Balchunas bezeichnete die Einführung von Spot-Bitcoin-ETFs als die erfolgreichste ETF-Einführung aller Zeiten und verwies auf die Geschwindigkeit, mit der Produkte wie BlackRocks IBIT Vermögenswerte anhäuften.
  • Er fügte hinzu, dass die Anzahl der ETF-Anteile weiter zugenommen habe, selbst während der Bitcoin-Preis gefallen sei, was auf eine anhaltende Akzeptanz statt auf einen Investorenrückzug hindeute.

Der Kontext: Wall-Street-Unternehmen erweitern trotz jüngster Marktschwäche weiterhin ihre Krypto-Angebote.

  • Balchunas verwies auf die Beteiligung von Morgan Stanley im Bereich und sagte, dass Goldman Sachs und BlackRock weitere Bitcoin-bezogene Produkte entwickeln.
  • Er argumentierte, dass das institutionelle Interesse weiterhin stark ist und die Nachfrage nach Krypto-Investmentvehikeln weiterhin unterstützen sollte.
  • Gleichzeitig warnte er die Branche davor, sich ausschließlich auf die Erzählung zu verlassen, dass mehr institutionelle Investoren kommen.

Zwischen den Zeilen lesen: Balchunas möchte, dass die Branche sich wieder auf das Kernwertversprechen von Bitcoin konzentriert.

  • Er erklärte, dass die Attraktivität von Bitcoin als Absicherung gegen Währungsentwertung weiterhin im Mittelpunkt der Investmentstrategie stehen sollte.
  • Die ETF-Geschichte ist so dominant geworden, dass sie Gefahr läuft, breitere Diskussionen über die Technologie und die monetären Eigenschaften von Bitcoin zu überlagern, sagte er.
  • „Die ETFs wurden zu einer so großen Geschichte, dass sie fast die Erzählung übernommen hätten“, sagte Balchunas.

Beobachtenswert: Balchunas identifizierte Hyperliquid als die neueste Durchbruchsgeschichte im Kryptobereich.

  • Er erklärte, dass die neu eingeführten, mit Hyperliquid verbundenen ETFs eine starke Handelsaktivität und Performance verzeichnet haben, was dem Muster vieler kürzlich gestarteter Krypto-ETFs widerspricht.
  • Balchunas lobte die Token-Ökonomie von Hyperliquid, insbesondere das Rückkaufmodell, das die Plattformaktivität direkter mit den Vorteilen für Token-Inhaber verknüpft.
  • Er beschrieb Hyperliquid als Beweis dafür, dass die Innovation im Kryptowährungsbereich über Bitcoin und die Einführung von ETFs hinaus fortgesetzt wird.