Bitcoin notiert knapp unter 64.000 US-Dollar. Auch Ethereum, XRP und die übrigen großen Kryptowährungen verzeichnen leichte Verluste. Deutliche Ausreißer bleiben am Markt aus.
Hintergrund ist eine Verkaufswelle bei Risikoanlagen. Vor allem Aktien asiatischer Halbleiterunternehmen gerieten in den letzten Tagen unter Druck. Anleger blicken zunehmend mit Sorge auf die Schulden großer Halbleiter- und KI-Konzerne.
Ölpreis steigt nach Trumps Äußerungen
Zusätzliche Unsicherheit bringt die geopolitische Lage. US-Präsident Donald Trump hat im Interview mit Fox News den Ton im Konflikt mit dem Iran verschärft. “Wir werden sie hart treffen. Sie werden ordentlich einstecken müssen”, so Trump mit Blick auf die anhaltenden gegenseitigen Angriffe.
Die Aussagen sorgten auch an den Rohstoffmärkten für Bewegung. Der Preis für die US-Ölsorte WTI stieg um 7,6 Prozent, Brent-Rohöl stieg um 5,4 Prozent. Höhere Ölpreise könnten den Inflationsdruck erhöhen und damit auch die Erwartungen an die zukünftige Geldpolitik der US-Notenbank verändern.
Bitcoin wartet auf Aussagen von Fed-Chef Warsh
Im Mittelpunkt steht nun die Pressekonferenz von Fed-Chef Kevin Warsh. Die Federal Reserve hat den Leitzins inzwischen wie erwartet unverändert in der Spanne von 3,50 bis 3,75 Prozent belassen.
Entscheidend dürfte nun sein, welche Signale Warsh für die kommenden Monate sendet. Sollten Zinserhöhungen in Aussicht gestellt werden, könnte das Risikoanlagen wie Bitcoin belasten. Stellt der Fed-Chef dagegen eine längere Zinspause in Aussicht, dürfte das die Hoffnung auf sinkende Anleiherenditen und Rückenwind für Kryptowährungen stärken.
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