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KI-Sorgen belasten Bitcoin: Kurs fällt unter 64.000 US-Dollar

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Ein gigantisches Rechenzentrum in Ohio sorgt für Zweifel an der Finanzierbarkeit des KI-Booms. Zudem steigt der US-Dollar vor der Zinsentscheidung der Federal Reserve auf ein Monatshoch. Die Folge ist ein Kursrutsch an den traditionellen Märkten. Bitcoin zeigt sich vergleichsweise stabil, verlor aber ebenfalls drei Prozent und notiert damit bei unter 63.500 US-Dollar.

Tech-Ausverkauf zieht Bitcoin nach unten

Besonders heftig fiel die Reaktion in Asien aus. Südkoreanische Chiphersteller wie Samsung Electronics oder SK Hynix hatten ein Minus von etwa zehn Prozent vorzuweisen, sodass der Handel zeitweise unterbrochen wurde. Auch der japanische Nikkei verlor über Nacht rund vier Prozent. Zuvor hatten bereits amerikanische Halbleiterwerte stark nachgegeben. Medienberichten zufolge erwägt Nvidia, mit Garantien von bis zu 250 Milliarden US-Dollar für das geplante OpenAI-Projekt einzustehen und verlor rund fünf Prozent seiner Marktkapitalisierung.

Bitcoin wird in einem solchen Umfeld weiterhin als Hochrisiko-Asset angesehen. Entsprechend reduzieren Investoren ihre Krypto-Bestände und gehebelte Positionen im Wert von über 300 Millionen US-Dollar wurden liquidiert. Allein bei Bitcoin wurden knapp 79 Millionen US-Dollar innerhalb von 24 Stunden zwangsweise geschlossen.

Fed-Entscheidung wird zur Belastung

Dass der Ölpreis nach der Entspannung zwischen den USA und Iran zuletzt deutlich gefallen ist, verschafft Bitcoin bislang kaum Erleichterung. Brent notiert zwar nur noch bei rund 87,14 US-Dollar je Barrel. Dennoch preisen Händler für die bevorstehende Fed-Sitzung weiterhin eine Wahrscheinlichkeit von 36 Prozent für eine Zinserhöhung ein. Für September liegt sie sogar bei mehr als 80 Prozent. Für Bitcoin ist die Kombination aus Zinssorgen und starkem Dollar ungünstig. Beides macht sichere Anlagen attraktiver und entzieht spekulativen Anlagen die nötige Liquidität.