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Krypto am Morgen: Bitcoin-Kurs fällt mit weltweitem Ausverkauf bei Chipwerten

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Der Bitcoin-Kurs ist in den vergangenen 24 Stunden deutlich gefallen, obwohl auch der Brent-Ölpreis auf unter 90 Dollar sank.

Eigentlich wäre zu erwarten gewesen, dass Bitcoin (BTC) von einem niedrigeren Ölpreis profitiert. Schließlich drückt ein solcher Rückgang die Inflationserwartungen und dürfte damit auch niedrigere Anleiherenditen begünstigen. Doch es kam anders.

Brent-Ölpreis fällt, doch auch Bitcoin gibt nach. Quelle: TradingView

Anleger reduzieren Risiken

Obwohl sich fundamental Verbesserungen abzeichnen – etwa durch einen erneuten Rückgang des Ölpreises und die wachsende Hoffnung auf eine Deeskalation zwischen Iran und den Vereinigten Staaten –, stehen die Finanzmärkte heute im Minus.

Es ist offenkundig ein Handelstag, an dem Anleger Risiko abbauen. Das zeigt sich unter anderem an der Kursentwicklung von Halbleiterwerten in Südkorea, einem wichtigen Börsenplatz für die Branche.

Dort fiel die Aktie von SK Hynix um 13 Prozent, während der Ausverkauf im Halbleitersektor anhält. Allein stand das Unternehmen damit nicht da: Auch Samsung Electronics brach um 12 Prozent ein, zudem gerieten weitere KI-Werte stark unter Druck.

Ein ähnliches Bild zeigte sich bei den Halbleiterwerten in Japan sowie bei TSMC in Taiwan. Offenbar befinden sich Anleger in einer Phase, in der sie Chipwerte für zu teuer halten und Risiken abbauen. Diese Stimmung belastet nun auch Bitcoin.

Bitcoin zeigte zunächst Erholungstendenzen

In den vergangenen Wochen hatte Bitcoin zunächst wieder Tritt gefasst. Im Zuge der Erholung wurde unter anderem der exponentielle 21-Tage-Durchschnitt bei 64.200 Dollar zurückerobert. Inzwischen ist der Bitcoin-Kurs jedoch wieder darunter gefallen.

Bitcoin fällt unter den exponentiellen gleitenden 21-Tage-Durchschnitt. Quelle: TradingView

Der Widerstand bis etwa 67.000 Dollar erwies sich für Bitcoin als zu stark. Inzwischen zeigt die Richtung wieder nach unten, nun kommt es darauf an, dass der Kurs ein höheres Tief ausbildet.

Mit den bröckelnden Aktienkursen der Halbleiterwerte wächst jedoch die Gefahr, dass der KI-Bullenmarkt vor seinem Ende steht. In diesem Szenario ist gut möglich, dass Bitcoin in diesem Bärenmarkt des Coins ebenfalls noch ein tieferes Tief markiert.