Hawaii wird schon bald der nächste US-Bundesstaat sein, der nach der Unterzeichnung eines entsprechenden Gesetzes durch seinen Gouverneur ein vollständiges Verbot von Kryptoautomaten und -kiosken verhängt.
Nach der Verabschiedung des House Bill 1642 durch Hawaiis Parlament im Mai unterzeichnete Gouverneur Josh Green das Gesetz im Juli und bereitete den US-Bundesstaat damit auf ein vollständiges Verbot des „Besitzes, Betriebs oder der Verwaltung eines Kiosks für Transaktionen mit digitalen Finanzanlagen, der US-Währung von einem Kunden im Austausch gegen eine digitale Finanzanlage akzeptiert“ vor.
Das Gesetz verwies auf Daten des Internet Crime Complaint Center des Federal Bureau of Investigation, das im April berichtete , dass Amerikaner 2025 durch Betrugsfälle im Zusammenhang mit digitalen Vermögenswerten mehr als 11 Milliarden US-Dollar verloren. Die Behörde fügte hinzu, sie habe 2025 insgesamt 826 Beschwerden im Zusammenhang mit Kryptowährungen von Einwohnern Hawaiis registriert. Dabei seien in dem US-Bundesstaat durch digitale Vermögenswerte, einschließlich Automaten und Kiosken, Verluste von rund 80 Millionen US-Dollar entstanden.
Das Gesetz in Hawaii folgt ähnlichen Regelungen in Minnesota, Tennessee und Indiana, die im August, Juli beziehungsweise März mit der Durchsetzung eines vollständigen Verbots von Kiosken für digitale Vermögenswerte begannen. Die Parlamente anderer US-Bundesstaaten schlugen Verbote vor, die bis August noch nicht in Kraft getreten waren, darunter Delaware und New Jersey. South Dakota und Wyoming verabschiedeten dagegen Gesetze mit strengen Vorgaben für den Betrieb von Kryptoautomaten.
Daten von CoinATMRadar zeigen , dass am Mittwoch 57 Kryptoautomaten und -kioske auf vier der Hauptinseln Hawaiis in Betrieb waren.
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