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UniCredit sucht Infrastrukturpartner für Krypto-Handel und -Verwahrung: Bericht

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Die UniCredit Bank sucht einen Technologieanbieter, der ihr den Aufbau einer Infrastruktur für den Handel mit digitalen Vermögenswerten, deren Verwahrung und den Zugang zu tokenisierten Anlageprodukten ermöglichen würde.

Die Gespräche der italienischen Bank befinden sich noch in einer frühen Phase. Zu den Interessengebieten gehören laut mit der Angelegenheit vertrauten Personen gegenüber Bloomberg am Freitag die Verwahrung von Kryptowährungen und Brokerage-Funktionen, tokenisierte Anlageprodukte sowie festverzinsliche Wertpapiere auf Stablecoin-Basis.

Cointelegraph hat UniCredit um eine Stellungnahme dazu gebeten, welcher Technologieanbieter diese Infrastrukturlücke schließen könnte.

Einige der größten Banken experimentieren mit Infrastrukturen für digitale Vermögenswerte und Stablecoins. Dazu gehört die fünftgrößte US-Geschäftsbank U.S. Bank, die am Mittwoch eine Live-Grenzüberschreitungszahlung mit ihrem proprietären Stablecoin USBDC abgeschlossen hat.

Am 3. September nahm die in London ansässige multinationale Bank Standard Chartered den Handel mit Bitcoin (BTC) und Ether (ETH) am Spotmarkt für institutionelle Kunden in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf. Die Bank hatte dort bereits im September 2024 Verwahrungsdienstleistungen für digitale Vermögenswerte eingeführt.

Im August ging Israels größte Bank, Leumi, eine Partnerschaft mit Galaxy Digital ein, um ihren Kunden über die Investmentplattform der Bank den Handel mit Bitcoin, Ether und Solana (SOL) anzubieten. Der Start wird Anfang 2027 erwartet.