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Deutschland plant die Besteuerung von Bitcoin wie Aktien, während ein neuer Gesetzentwurf steuerfreie Gewinne ins Visier nimmt

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Deutschland bereitet sich darauf vor, eine Steuervergünstigung abzuschaffen, die es privaten Anlegern ermöglicht, Bitcoin BTC$79.539,33 und andere Kryptowährungen nach einer Haltedauer von mehr als einem Jahr steuerfrei zu verkaufen.

Ein Entwurf des Bundesfinanzministeriums unter der Leitung des Vizekanzlers Lars Klingbeil würde Gewinne aus Kryptowährungen, die nach dem 31. Dezember 2026 erworben werden, unabhängig von der Haltedauer steuerpflichtig machen, gemäß einem DTS-Bericht unter Berufung auf die deutsche Zeitung Die Welt.

Krypto, die vor diesem Datum gekauft wurden, würden weiterhin den aktuellen Regeln unterliegen. Der Vorschlag würde zudem Einkünfte aus Krypto-Leihe und Staking als Kapitaleinkünfte einstufen.

Die Änderung würde Bitcoin und Ether ETH$2.510,33 unter ein Steuersystem bringen, das Gewinne eher wie Erträge aus traditionellen Investitionen behandelt. Dies ist das deutsche pauschale Quellensteuersystem, die Abgeltungsteuer, die Gewinne mit 25 % zuzüglich eines Solidaritätszuschlags von 5,5 % auf die Steuer, effektiv 26,375 %, vor jeglicher Kirchensteuer, besteuert.

NFTs, einige Stablecoins, Security Tokens und einige Token, die an reale Vermögenswerte gebunden sind, würden laut dem Bericht außerhalb des neuen Regimes bleiben.

Kurzfristige Händler könnten von der Steuer profitieren, da sie derzeit mit dem persönlichen Einkommensteuersatz eines Anlegers besteuert werden, was hat eine Obergrenze von 45 % für die Spitzenverdiener.

Das Gesetz würde im Januar 2027 in Kraft treten, und Kryptoanbieter müssten ab 2028 automatisch Steuern einbehalten, wodurch den Plattformen ein zusätzliches Jahr zur Aktualisierung ihrer Systeme eingeräumt wird.

Anbieter könnten Kaufpreise und Erwerbsdaten verwenden, die von Kunden bereitgestellt werden, wenn Vermögenswerte zwischen Plattformen übertragen werden. Können Anleger diese Unterlagen nicht vorlegen, droht ihnen eine pauschale Steuer von 25 %.

Das Finanzministerium erwartet, dass die Maßnahme im Jahr 2028 zusätzliche Steuereinnahmen von etwa 160 Millionen Euro (186 Millionen US-Dollar) generieren wird. Dieser Betrag könnte bis 2031 auf rund 350 Millionen Euro pro Jahr ansteigen.