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Circle übernimmt fast 1.000 Blockchain-Patente von IBM

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Die Unternehmensgruppe Circle hat sich zum Ziel gesetzt, ein modernes Finanzsystem aufzubauen, das komplett auf der Blockchain-Technologie und dem Internet basiert. Jetzt konnte sich der Herausgeber des $USDC-Stablecoins mehr als 680 Patentfamilien von IBM sichern.

Vom Zahlungsverkehr bis zur sicheren Cloud

Darin enthalten sind fast 1.000 erteilte Patente mit Schutzrechten zu grundlegender Blockchain-Infrastruktur und sicheren Cloud-Systemen, aber ebenso zu Versicherungen und Lieferketten. Der Deal verschafft dem Stablecoin-Anbieter ein ungewöhnlich breites Portfolio und wird dadurch nach eigener Darstellung zum führenden Inhaber von Blockchain-Patenten in den USA.

Circle has acquired fundamental assets from the @IBM blockchain patent portfolio, including 680+ patent families and nearly 1,000 issued patents worldwide.

The acquisition makes Circle the leading U.S. blockchain patent holder and strengthens the foundation behind $USDC, CPN,… pic.twitter.com/lp6F6z55aw

— Circle (@circle) July 27, 2026

Der Patenttransfer könnte jedoch lediglich der Beginn einer engeren Zusammenarbeit zwischen den beiden Tech-Firmen sein. Circle und IBM wollen prüfen, in welchen Bereichen sie weitere kommerzielle Möglichkeiten finden, um sich gegenseitig zu unterstützen oder voneinander zu profitieren.

Circle rüstet sich für die nächste Onchain-Phase

Der Wert des neuen Circle-Portfolios liegt vor allem in seiner strategischen Breite. Neben dem bekannten $USDC-Stablecoin, hat das Unternehmen ein ganzes Blockchain-Ökosystem aufgebaut. Dazu gehört neben dem Circle Payments Network auch die eigene Layer-1-Blockchain Arc sowie weitere Onchain-Produkte und Anwendungen für automatisierte Finanztransaktionen.

Der neue Patentkauf ermöglicht zudem eine Absicherung der eigenen Entwicklungen gegen mögliche Rechtsansprüche anderer Unternehmen und erleichtert den Aufbau neuer Produkte. Das wird besonders vor dem Hintergrund relevant, dass Banken und andere Zahlungsdienstleister immer stärker eigene Blockchain-Angebote vorantreiben. Damit passt der Deal sehr gut zu der derzeitigen Unternehmensentwicklung vom Stablecoin-Anbieter zum breit aufgestellten Infrastrukturunternehmen.