Die Märkte legten gestern Abend nach einer Meldung aus dem Nahen Osten über einen Friedensdeal kräftig zu. Auch Bitcoin ($BTC) erlebte einen deutlichen Kursanstieg. Der Kurs stieg auf über 65.000 Dollar und scheint sich dort momentan zu stabilisieren. Laut Newsbit-Analyst Erik Juffermans ist damit ein wichtiger Wendepunkt erreicht worden.
Kurs erreicht erstes Kursziel von 65.000 Dollar
In seiner vorherigen $BTC-Analyse erklärte Juffermans, dass die Zone um 65.000 Dollar das Kursziel darstellt. Dank der gestrigen Entwicklungen wurde dieses Ziel schnell erreicht. Aktuell scheint sich $BTC innerhalb dieser Widerstandszone zu stabilisieren, was auf dem untenstehenden Vier-Stunden-Chart gut zu sehen ist.
Technisch gesehen ändert sich laut dem Analysten vorerst nicht viel. Die aktuelle Zone um 65.000 Dollar stellt nach wie vor einen Widerstand dar, weshalb mit einer möglichen Korrektur gerechnet werden muss. Das positive geopolitische Umfeld verringert jedoch einen Teil des Verkaufsdrucks, so Juffermans, was die Wahrscheinlichkeit eines frühzeitigen Ausbruchs erhöht.
Wie verhält sich der Bitcoin-Kurs jetzt?
Solange der Kurs nicht überzeugend die Widerstandszone durchbricht, bleibt Juffermans objektiv. Die kommenden Tage könnten seiner Meinung nach wichtige Hinweise liefern. Käufer möchten vermeiden, dass $BTC direkt abgelehnt wird und erneut stark fällt. Bitcoin bewegt sich aktuell knapp unter einem starken Widerstand, und eine Konsolidierung unterhalb des Widerstands wird in der Regel als bullisch angesehen.
Sollte es in den nächsten Tagen zu einer Seitwärtskonsolidierung kommen, steigt die Chance auf eine weitere Erholung. In diesem bullischen Szenario betrachtet Juffermans die Zonen um 70.000 und 73.000 Dollar als mögliche nächste Kursziele.
Wird $BTC jedoch abgelehnt, ist ein Rückgang Richtung Unterkante des Aufwärtskanals wahrscheinlich. Dieser Kanal ist auf dem zuvor dargestellten Vier-Stunden-Chart erkennbar.
Geopolitik prägt das aktuelle Bild
Aktuell werden die Märkte von geopolitischen Entwicklungen dominiert, betont Juffermans. Alle Augen sind auf den Nahen Osten gerichtet und darauf, was die kommenden Tage bringen. Diese externen Faktoren machen technische Analysen momentan weniger vorhersehbar. Daher rät der Analyst, auch das Handelsvolumen genau zu beobachten. Starke Volumen sind oft ein Zeichen dafür, dass eine Aufwärts- oder Abwärtsbewegung durch ausreichende Marktkraft unterstützt wird.