Shiba Inu ($SHIB) stand am Dienstag weiter unter Druck und setzte damit seinen Rückgang auf den vierten Handelstag in Folge fort, da nachlassende Anlegerstimmung und bearish positionierte Derivate auf die Meme‑Coin drückten.
Der Token fiel unter $0.0000042, wobei On‑Chain‑Daten, Futures‑Marktdaten und die allgemeine Marktunsicherheit auf weiteres Abwärtspotenzial hindeuten.
Das Anlegerinteresse an $SHIB lässt weiter nach
On‑Chain‑Daten deuten darauf hin, dass die Begeisterung für Shiba Inu in den letzten Tagen deutlich abgeflaut ist.
Laut der Blockchain‑Analyseplattform Santiment ist die Social‑Dominance‑Kennzahl von $SHIB — die den Anteil der Diskussionen über den Token in Krypto‑Medien und sozialen Plattformen misst — seit dem lokalen Höchststand am 12. Juli deutlich gefallen.
Der Indikator ist auf 0.014% gefallen und nähert sich Niveaus, wie sie Anfang Juli beobachtet wurden.
Der Rückgang deutet darauf hin, dass $SHIB weniger Aufmerksamkeit von Händlern und Investoren erhält — ein Trend, der häufig mit nachlassender Markt‑Dynamik einhergeht.
Geringere Social‑Aktivität kann das Kaufinteresse dämpfen und es dem Token erschweren, Preisrückgänge nachhaltig zu überwinden.
Auch Daten aus dem Futures‑Markt sprechen für zunehmenden Pessimismus. Laut CoinGlass liegt das Long‑zu‑Short‑Verhältnis von $SHIB bei 0.90, nahe dem niedrigsten Stand seit mehr als einem Monat.
Ein Verhältnis unter 1 zeigt an, dass mehr Trader Short‑ als Long‑Positionen aufbauen, was die Erwartung weiterer Kursverluste widerspiegelt.
Gleichzeitig bleibt die Funding‑Rate von $SHIB negativ bei -0.0136%, was bedeutet, dass Short‑Seller Long‑Positionen dafür bezahlen, ihre Trades offen zu halten.
Negative Funding‑Raten werden allgemein als Zeichen dafür gewertet, dass bearishes Positioning den Perpetual‑Futures‑Markt dominiert.
Zusammen deuten diese Kennzahlen darauf hin, dass Händler kurzfristig weiterhin mit zusätzlichem Abwärtsdruck rechnen.
Über kryptospezifische Indikatoren hinaus belasten auch breitere makroökonomische Bedingungen die Marktstimmung.
Die eskalierenden Spannungen zwischen den USA und dem Iran haben Anleger veranlasst, ihre Exponierung gegenüber spekulativen Assets, einschließlich Meme‑Coins, zu reduzieren.
Als eines der volatilsten Vermögenswerte des Kryptowährungsmarkts erlebt Shiba Inu in Phasen erhöhter Unsicherheit tendenziell größere Kursschwankungen und ist besonders anfällig, wenn die Risikobereitschaft nachlässt.
Shiba Inu technische Analyse: Bären zielen auf Schlüsselunterstützung
Das 4‑Stunden‑Chart $SHIB/USD bleibt bearish, da Shiba Inu in einem klaren kurzfristigen Abwärtstrend steckt, nachdem es nicht gelungen ist, über eine seit Mitte Mai wirkende fallende Trendlinie auszubrechen, die Aufwärtsbewegungen begrenzt.
Der Token ist in den vergangenen drei Handelssitzungen um mehr als 5% gefallen und riskiert nun, bei anhaltendem Verkaufsdruck sein Jahrestief nahe $0.0000040 erneut anzulaufen.
Der Relative Strength Index (RSI) ist auf 33 gesunken und nähert sich damit dem überverkauften Bereich, was darauf hindeutet, dass die bearishe Dynamik weiterhin stark ist.
Unterdessen steht der Moving Average Convergence Divergence (MACD) kurz vor der Ausbildung eines bearischen Crossovers, ein technisches Signal, das den laufenden Abwärtstrend verstärken könnte.
Setzt die aktuelle Korrektur an, liegt die unmittelbare Unterstützung um $0.0000040, dem Jahrestief des Tokens.
Auf der Oberseite müsste sich jede Erholung zunächst die fallende Trendlinie nahe $0.0000044 zurückerobern.
Ein klarer Durchbruch über diesen Widerstand könnte die kurzfristige Stimmung verbessern, wobei Käufer wahrscheinlich stärkeres Handelsvolumen benötigen würden, um eine Trendwende zu bestätigen.

Shiba Inu steht weiterhin unter erheblichem Abwärtsdruck, da sinkende Social‑Aktivität, negative Derivate‑Daten und vorsichtige Anlegerstimmung die Meme‑Coin belasten.
Obwohl überverkaufte technische Bedingungen kurzfristig eine Gegenbewegung auslösen könnten, bleibt die kurzfristige Perspektive für $SHIB schwach, es sei denn, Käufer können zentrale Widerstandsniveaus zurückerobern und die breitere Marktstimmung verbessert sich.