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Die RBI will ein Verbot von Bitcoin und Kryptowährungen in Indiens Gesetze verankern

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  • Die RBI drängt den Gesetzgeber, ein umfassendes Verbot von Bitcoin und Kryptowährungen gesetzlich zu verankern, und verweist dabei auf deren zunehmende Nutzung bei illegalen Finanzgeschäften.

Die Reserve Bank of India (RBI) hat ihre Bemühungen um ein Verbot von Bitcoin (BTC) und Kryptowährungen erneuert. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund, dass es der Zentralbank 2020 nicht gelungen ist, ein umfassendes Verbot durchzusetzen, und angesichts der hohen Akzeptanz von Kryptowährungen in Indien.

RBI drängt erneut auf ein Verbot von Bitcoin und Kryptowährungen in Indien

Berichten zufolge drängt die RBI den Gesetzgeber nun zu einem vollständigen Verbot von Bitcoin und Kryptowährungen, nachdem frühere Versuche, dies durchzusetzen, wiederholt gescheitert sind. Reuters berichtete, dass die Zentralbank ihren Standpunkt bekräftigt habe, dass es ein pauschales Verbot geben sollte.

Die RBI griff wieder auf das gleiche Argument zurück, das sie schon seit Jahren vorbringt, und verwies auf Bedenken hinsichtlich der Tendenz dieser digitalen Währungen, von kriminellen Akteuren für illegale Finanzgeschäfte missbraucht zu werden. Sie betonte, dass ihre Anonymität und Dezentralität es schwierig machen, sie nachzuverfolgen.

In diesem Zusammenhang erklärte die Zentralbank, dass kriminelle Elemente solche Eigenschaften für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung ausnutzen. Sie bekräftigte zudem die Warnung der Steuerbehörde vor zunehmenden Fällen von Steuerhinterziehung im Zusammenhang mit Kryptowährungen.

Darüber hinaus lehnte die RBI jeden Versuch ab, Bitcoin und andere Kryptowährungen zu regulieren. Die Zentralbank argumentierte, dass dies spekulative Vermögenswerte nur legitimieren und Privatanlegern ein falsches Gefühl der Sicherheit vermitteln würde, wenn sie diese nutzen oder in sie investieren.

Frühere Bemühungen, virtuelle Vermögenswerte zu verbieten

Insbesondere hatte die RBI 2018 ein Rundschreiben herausgegeben, das Banken und regulierten Unternehmen untersagte, Dienstleistungen im Zusammenhang mit virtuellen Vermögenswerten, einschließlich Bitcoin, anzubieten. Der Oberste Gerichtshof Indiens hob das Verbot schließlich 2020 auf, da die Zentralbank keine empirischen Beweise vorlegen konnte, um ihre Behauptung zu untermauern, dass Kryptowährungen traditionellen Banken direkt und indirekt geschadet hätten.

Außerdem erklärte das Gericht, dass Bitcoin und Kryptowährungen in Indien nicht illegal sind und ein Verbot das Recht der Bürger auf rechtmäßigen Handel oder Geschäftsbetrieb verletzen würde. Infolgedessen verlagerte die RBI ihre Strategie hin zu einer hohen Steuerbelastung aller Kapitalgewinne aus Kryptowährungen mit einem pauschalen Satz von 30 %.

Im Wesentlichen behandelte die Institution Krypto-Gewinne als Einkommen und nicht als traditionelle Kapitalerträge. Dies ging jedoch nach hinten los, als Händler und Investoren ihr Kapital stattdessen auf unregulierte oder Offshore-Plattformen verlagern.

Indien führt bei der weltweiten Akzeptanz von Kryptowährungen

Indien hat bei der Akzeptanz von Kryptowährungen durchweg einen Spitzenplatz eingenommen. Im Jahr 2025 blieb es an der Spitze der Top 20 des „Global Crypto Adoption Index 2025“ von Chainalysis.

Das Land überholte die Vereinigten Staaten (USA) beim Wert der durch Krypto-Aktivitäten erzielten Einnahmen und sicherte sich gemeinsam mit Pakistan und Vietnam einen Platz unter den Top 5.

Die drei Länder trugen maßgeblich zum Wachstum des Krypto-Transaktionsvolumens in der Region Asien-Pazifik (APAC) bei, das von 1,4 Billionen US-Dollar im Jahr 2024 auf 2,36 Billionen US-Dollar im Jahr 2025 stieg.

Es bleibt abzuwarten, ob der Gesetzgeber der Forderung der RBI nachgeben wird, das Verbot von Bitcoin und Kryptowährungen gesetzlich zu verankern. Dennoch könnte ihre Entscheidung das Gleichgewicht der globalen Krypto-Dynamik verschieben, angesichts der starken Position Indiens auf dem Markt für digitale Währungen.