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MiCA-Frist endet: Nur 14 Börsen dürfen ab Juli weiter handeln

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Die Zeit drängt: Am 1. Juli endet die Übergangsfrist der MiCA-Verordnung. Ab diesem Zeitpunkt dürfen Krypto-Börsen, Broker und Wallet-Anbieter ihre Dienste innerhalb der EU nur noch mit einer gültigen CASP-Lizenz (Crypto-Asset Service Provider) anbieten.

Nach Angaben des offiziellen MiCA-Registers verfügen derzeit zwar insgesamt 183 Unternehmen über eine entsprechende Zulassung. Davon besitzen jedoch lediglich 14 Anbieter auch die Genehmigung zum Betrieb einer vollwertigen Handelsplattform. Dazu zählen unter anderem Coinbase, Kraken, OKX, Crypto.com, Bitstamp, Bitpanda, Bitvavo und Revolut. Diese Anbieter können ihre Dienstleistungen nach Ablauf der Frist weiterhin EU-weit anbieten.

Nur lizenzierte Anbieter dürfen bleiben

Anbieter ohne Lizenz müssen laut MiCA-Register nach Ablauf der Übergangsfrist “ihren Geschäftsbetrieb in der Europäischen Union einstellen”. Die französische Finanzaufsicht AMF hat laut Reuters bereits darauf hingewiesen, dass ein Weiterbetrieb ohne Zulassung nach Ablauf der Frist rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Welche Rolle Tether künftig auf regulierten EU-Handelsplattformen spielen wird, bleibt zudem weiter offen. Das Unternehmen hat bislang keine MiCA-Zulassung für seinen Stablecoin beantragt. Dieser wurde von mehreren regulierten Handelsplattformen bereits für EU-Kunden eingeschränkt.