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Der April war Bitcoins bester Monat seit einem Jahr: Die Unterschiede zu 2022 werden deutlicher

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Bitcoin ($BTC) hat den April mit einem zweistelligen Plus abgeschlossen, wodurch sich der Unterschied zum vorherigen Bärenmarkt immer deutlicher abzeichnet. Nach Ansicht einiger Analysten ist der Monatsabschluss sogar so stark, dass sie bereits wieder auf neue Höchststände hoffen.

Warum der April für $BTC bullish war

Der Bitcoin-Kurs schoss im April um 11,86 Prozent in die Höhe, was den stärksten Monat seit einem Jahr darstellt. Nach fünf Monaten in Folge mit massiven Verlusten ist dies der zweite Monat in Folge mit Gewinnen, auch wenn Bitcoin im März mit einem mageren Gewinn von weniger als 2 Prozent auskommen musste.

In den vergangenen Wochen wurde oft der Vergleich mit dem Bärenmarkt von 2022 gezogen. Obwohl es mit dem Kurs wieder etwas besser lief, gingen viele Analysten davon aus, dass uns noch mindestens ein großer Einbruch bevorstünde.

Das ist nach Ansicht eines Großteils des Marktes nach wie vor das Basisszenario. Doch Analyst Matthew Hyland sieht nun deutliche Anzeichen dafür, dass der Kurs einen anderen Weg eingeschlagen hat.

In der Grafik ist das gut zu erkennen. Bitcoin ist über das Tief des letzten Jahres gestiegen, auf 74.500 Dollar. Im Jahr 2022 sank der Kurs hingegen wie ein Stein durch das frühere Tief bei rund 30.000 Dollar.

Analyst Sykodelic nennt noch eine ganze Reihe weiterer Gründe, warum der Monatsabschluss bullisch war.

  1. Morning Star-Muster – eine Formation aus drei Monatskerzen, die oft eine Trendwende ankündigt.
  2. Zurück über dem Jahrestief von 2025 – Bitcoin liegt wieder über dem niedrigsten Stand dieses Jahres
  3. Drei Monate über dem monatlichen Supertrend – dieser Trendindikator deutet auf einen bullischen Kurs hin. In früheren Bärenmärkten durchbrach Bitcoin diesen sofort, jetzt hält er sich bereits seit drei Monaten.
  4. RSI auf früheren Tiefstständen – der RSI ist ein Momentum-Indikator, der die Stärke einer Kursbewegung misst. Der Monatswert sank auf Niveaus, die in der Vergangenheit oft einen Tiefpunkt markierten.

Trendlinie durchbrochen, aber noch kein Grund zur Euphorie

Auf dem Wochenchart sehen wir zudem, dass Bitcoin die seit Oktober verlaufende absteigende Trendlinie durchbrochen hat. Das bedeutet jedoch nicht, dass der Kurs nun in einer geraden Linie nach oben steigen muss.

Der Ausbruch deutet auf eine Trendwende hin, doch Bitcoin könnte später dennoch zur Linie auf niedrigeren Niveaus zurückkehren. Es wäre sogar möglich, dass der Kurs im Sommer unter 60.000 Dollar fällt und trotzdem über der Trendlinie bleibt.

Obwohl es wieder etwas besser aussieht, ist es vorerst noch zu früh, um bereits von einem neuen Bullenmarkt zu sprechen. Eine wichtige Trennlinie ist der exponentielle 50-Wochen-Durchschnitt, der derzeit bei rund 86.000 Dollar liegt.