Auf der Bitcoin 2026 in Las Vegas rüttelte Mark Moss die versammelte Community mit einer unbequemen Wahrheit wach. Sein hartes Urteil: Fast jeder im Raum werde das Spiel verlieren, weil man zwar das richtige Asset gekauft habe, aber weiterhin nach Fiat-Regeln spiele, die nicht mehr funktionierten. Der erfahrene $BTC-Investor warnt eindringlich vor einem Fiat-Mindset unter Bitcoinern, bei dem die Hodler lediglich darauf hoffen, ihren Bestand im Alter abzuverkaufen, anstatt ein nachhaltiges System zu erschaffen. “Die with Zero” sei die falsche Einstellung, wenn man echten Erfolg anstrebe.
Moss fordert einen Übergang zur sogenannten Personal Treasury. Anstatt $BTC als reines Spekulationsobjekt zu betrachten, das irgendwann gegen entwertende Währungen getauscht wird, soll es als ultimatives Kollateral dienen. Hierbei nutzt er den Cantillon-Effekt – den Vorteil derer, die am nächsten an der Geldquelle sitzen – und dreht ihn zugunsten des Individuums um.
Der Experte nennt das den “Judo-Move”, denn man verwendet die Energie des Systems gegen eben dieses System. In einer Welt permanenter Fiat-Entwertung fungiere Bitcoin als perfekter Inflationsschutz, während Schulden durch die Inflation entwertet werden.
Generationenübergreifender Vermögensaufbau mit Bitcoin
Das Kernstück seiner Bitcoin-Strategie ist ein fünfstufiger Prozess, um Steuervorteile und Kredite systematisch auszunutzen. Durch Investitionen in Assets mit hoher Abschreibung, wie etwa Bitcoin-Mining-Equipment, lasse sich die Steuerlast massiv senken, zumindest in den Vereinigten Staaten. Das so zurückgewonnene Kapital fließt dann direkt zurück in den Erwerb von weiteren Bitcoin. Dieser Kreislauf bildet laut Moss die Basis für eine “souveräne Finanzplanung”.