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Krypto News: Dieser Bernstein-Report sorgt für Aufsehen

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Die Stimmung am Krypto-Markt wirkt auf den ersten Blick noch vorsichtig, doch hinter den Kursbewegungen zeichnet sich ein anderes Bild ab. Laut einer aktuellen Analyse der US-Investmentbank Bernstein verdichten sich die Hinweise auf eine strukturelle Erholung mit langfristigem Aufwärtspotenzial.

Der digitale Analyst Gautam Chhugani spricht in seinem Bericht von einem «asymmetrischen Aufwärtspotenzial» für den gesamten Kryptomarkt. Gemeint ist ein Szenario, in dem die Chancen nach oben deutlich grösser eingeschätzt werden als die Risiken nach unten. Grundlage dafür seien vor allem stabile Kapitalzuflüsse institutioneller Investoren, eine robuste Haltestruktur langfristiger Anleger sowie die zunehmende Integration der Blockchain-Technologie in klassische Finanzsysteme.

Krypto News: Dieser Bernstein-Report sorgt für Aufsehen

Besonders auffällig ist laut Bernstein die veränderte Marktstruktur bei Bitcoin. Nachdem sich der Kurs im Bereich von rund 60’000 Dollar stabilisiert habe, bewege er sich wieder in Richtung der Marke von 80.000 Dollar. Gleichzeitig habe sich die Eigentümerstruktur grundlegend verschoben. Ein wachsender Anteil des Angebots werde von Investoren gehalten, die seit mehr als einem Jahr nicht verkauft haben. Diese Gruppe kontrolliere inzwischen rund 60 Prozent der verfügbaren Bitcoin.

In der Analyse wird betont, dass genau diese Anleger eine entscheidende Rolle spielen. Sie betrachten Bitcoin weniger als kurzfristiges Spekulationsobjekt, sondern als langfristigen Wertspeicher. Ihre Reaktion auf Kursschwankungen sei entsprechend gering, was die Volatilität im Markt dämpfen könne. Parallel dazu öffnet sich der institutionelle Zugang weiter. Neue Produkte wie Spot-Bitcoin-ETFs gewinnen an Bedeutung.

So hat Morgan Stanley mit einem eigenen ETF den Markt betreten und bereits am ersten Handelstag erhebliche Zuflüsse verzeichnet. Auch andere grosse Finanzhäuser wie Charles Schwab erweitern ihre Krypto-Angebote für Kunden. Die Zahlen unterstreichen den Trend: In den vergangenen drei Wochen flossen laut Bernstein rund 2,7 Milliarden Dollar in Bitcoin-ETFs. Diese halten mittlerweile einen erheblichen Anteil am gesamten Bitcoin-Angebot. Schätzungen zufolge liegt dieser bei über 6 Prozent.

Warum Bitcoin und Co. jetzt stabiler werden als gedacht

Auch einzelne Unternehmen prägen den Markt zunehmend. Besonders hervor sticht ein grosser institutioneller Bitcoin-Investor, der inzwischen über 800.000 Bitcoin hält. Das entspricht einem Gegenwert von rund 63 Milliarden Dollar. Trotz Marktschwankungen wurden weitere Bestände aufgebaut, was als klares Signal langfristiger Strategie gewertet wird. Neben Bitcoin rücken laut Bernstein auch andere Entwicklungen in den Fokus.

Stablecoins verzeichnen mit einem Volumen von 276 Milliarden Dollar ein Rekordniveau. Parallel wächst der Markt für tokenisierte Realwerte, darunter Kredite und US-Staatsanleihen, mit jährlichen Wachstumsraten von über 100 Prozent. Selbst technologische Risiken wie Quantencomputing werden im Bericht eingeordnet. Zwar bestehe langfristig eine theoretische Gefahr für kryptografische Systeme, doch laut Einschätzung der Analysten bleibe ausreichend Zeit für technische Anpassungen.

Das Fazit von Bernstein fällt entsprechend deutlich aus: Die Kombination aus institutioneller Nachfrage, technologischem Fortschritt und stabiler Anlegerstruktur spreche für einen länger anhaltenden Aufwärtstrend. Oder wie es im Bericht heisst: Die besten Tage des Kryptomarktes könnten noch bevorstehen. (mck)