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Bitcoin-Schwierigkeitsgrad steigt um 15 Prozent: Größte Steigerung seit 2021

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Der Schwierigkeitsgrad beim Mining von Bitcoin (BTC) ist in kurzer Zeit erheblich gestiegen. Diese Entwicklung erfolgt in einem Moment, in dem der Bitcoin-Kurs unter Druck steht und die Erträge für Miner historisch niedrig sind.

Größter Sprung seit Jahren

Die sogenannte Difficulty beim Mining von Bitcoin ist laut Daten von CoinWarz um 15 Prozent auf 144,4 Billionen gestiegen. Dies ist der größte Sprung seit 2021, als China das Mining von Bitcoin verbot. Damals sank die Schwierigkeit um mehr als 20 Prozent, aber das Netzwerk erholte sich schnell.

Anfang des Monats fiel der Hashprice weiter auf etwa 28 Dollar pro PH/s. Dies war unter anderem auf schwere Winterstürme in den USA zurückzuführen, die dazu führten, dass mehrere große Miningunternehmen ihre Aktivitäten vorübergehend einstellen mussten.

Miner konzentrieren sich zunehmend auf KI

Mit den rückläufigen Erträgen beobachten wir auch eine Verlagerung. Verschiedene börsennotierte Miner setzen zunehmend Rechenleistung für Anwendungen im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) und für Rechenzentren ein.

So kündigte Bitfarms (BITF) kürzlich an, dass es sich von Bitcoin löst und künftig als Keel Infrastructure weitergeführt wird, mit vollständigem Fokus auf KI- und Rechenzentrumsdiensten. Infolgedessen stieg die Aktie des Unternehmens um 24 Prozent.

Riot Platforms verkaufte im November und Dezember noch 2.201 Bitcoin im Wert von fast 200 Millionen Dollar. Die Einnahmen wurden für den Bau eines großen KI-Rechenzentrums verwendet.