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Hyperliquid: HIP-3 erreicht Rekord bei Open Interest, Öl-Perp handelt 1,39 Mrd. Dollar in 24 Stunden

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  • Das Open Interest im HIP-3-Segment von Hyperliquid ist auf über 1,43 Milliarden Dollar gestiegen und markiert ein Allzeithoch.
  • Der WTI-Crude-Perpetual handelte in 24 Stunden rund 1,39 Milliarden Dollar und liegt damit auf der Plattform hinter BTC, aber vor $ETH.

Hyperliquid zeigt, wie schnell sich Krypto-Trading in Richtung „alles handelbar“ bewegt. Das HIP-3-Segment der Perpetuals-Plattform hat beim Open Interest die Marke von 1,43 Milliarden US-Dollar überschritten und damit einen Rekord gesetzt. Parallel springt ausgerechnet Öl in die vordersten Volumenränge.

Öl-Perp vor $ETH, Tokenisierung wird zum Hauptprogramm

Der WTI-Crude-Oil-Perpetual verzeichnete binnen 24 Stunden ein Handelsvolumen von rund 1,39 Milliarden Dollar. Damit liegt der Kontrakt auf Hyperliquid auf Platz zwei der meistgehandelten Märkte, nur Bitcoin ist noch davor.

Ethereum wird übertroffen. Für eine Plattform, die aus dem Krypto-Perps-Universum kommt, ist das eine klare Verschiebung der Gewichte.

Noch deutlicher wird es beim Blick auf die Marktliste. Unter den 30 aktivsten Märkten sind nur sieben klassische Krypto-Paare. Der Rest besteht überwiegend aus tokenisierten Assets, darunter der S&P 500 Index, NVIDIA und Edelmetalle.

Das ist keine kosmetische Erweiterung des Angebots. Es ist die Aussage, dass Nutzer auf Hyperliquid offenbar lieber Makro- und Aktiennarrative handeln als die hundertste Altcoin-Rotation.

HIP-3 als Testfeld für 24/7-Märkte

HIP-3 steht bei Hyperliquid für permissionless Märkte, also für den Ansatz, dass neue Perps nicht nur von einer zentralen Stelle kuratiert werden. Das macht die Plattform flexibler, verlagert aber auch Risiko in die Marktstruktur.

Je mehr Nicht-Krypto-Kontrakte dominieren, desto wichtiger werden Themen wie Preisfeeds, Risiko-Parameter und Liquidität in Phasen, in denen traditionelle Referenzmärkte geschlossen sind.

Genau dort liegt der Reiz für Trader. Wer Öl, Indizes oder Einzelaktien rund um die Uhr handeln will, findet in klassischen Märkten nur begrenzte Fenster.

Krypto-Perps-Plattformen sind dagegen immer offen. Das war lange ein Gimmick. Jetzt wirkt es eher wie ein struktureller Vorteil, zumindest solange die Liquidität hält.