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IOTA-Manager tritt VWT-Lenkungsgremium bei: Das bedeutet der Schritt

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Jens Munch Lund-Nielsen, Head of Global Trade & Supply Chains bei der $IOTA-Stiftung, ist dem Steering Committee des Virtual Watch Tower beigetreten. Der Schritt vertieft die Verbindung zwischen VWT und der digitalen Handelsinfrastruktur TWIN – zu einem Zeitpunkt, an dem das Logistikprojekt seine Pilotphase in eine neutral verwaltete, international skalierbare Infrastruktur überführen will.

Lund-Nielsen schrieb am Mittwoch in einem LinkedIn-Beitrag:

„Ich bin dem Lenkungsausschuss von VWT (Virtual Watch Tower) beigetreten. Der internationale Handel digitalisiert sich rasant, und wir sind nun an einem anspruchsvollen Punkt angelangt: Es gilt, die digitalen Inseln staatlicher und industrieller Systeme miteinander zu vernetzen, damit sie kommunizieren können. […] Vor allem aber freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit einer außergewöhnlichen Gruppe von Menschen und Organisationen, um VWT dabei zu unterstützen, einen echten Mehrwert für die Nutzer sowie für das gesamte Handels- und Logistik-Ökosystem zu schaffen.“

Zudem machte Lund-Nielsen deutlich, dass er insbesondere seine Erfahrung aus dem $IOTA-basierten TWIN einbringen will:

„Die Technologie ist vorhanden, und die Partnerschaften wachsen. Was es jetzt braucht, ist eine Infrastruktur für die Zusammenarbeit, die einen Betrieb im großen Maßstab ermöglicht – genau daran arbeitet VWT. Ich freue mich darauf, meine Erfahrungen aus den Bereichen digitale Identität und Vertrauensinfrastruktur – die ich bei TWIN gesammelt habe – einzubringen.“

Was ist der Virtual Watch Tower?

VWT ist ein föderiertes „System von Systemen“, das bereits vorhandene Kontrolltürme, Transportmanagement-Plattformen und Datenquellen verschiedener Unternehmen miteinander verbindet.

Verlader, Reedereien, Spediteure, Häfen, Terminals und Behörden sollen ausgewählte operative Daten austauschen können, ohne ihre vollständigen Datensätze in eine zentrale Datenbank zu übertragen. Die Kontrolle darüber, welche Informationen mit wem geteilt werden, bleibt bei den jeweiligen Teilnehmern.

Aus privaten und öffentlichen Daten entsteht so ein gemeinsames Lagebild für konkrete Sendungen. Das Netzwerk soll Verspätungen, Hafenstaus und andere Störungen früher erkennen, voraussichtliche Ankunftszeiten verbessern und alternative Routen koordinieren. Ein zweiter Schwerpunkt ist die Berechnung transportbezogener CO2e-Emissionen.

Das Vorhaben entstand aus einer Zusammenarbeit zwischen dem schwedischen Forschungsinstitut RISE und dem Institute of High Performance Computing der singapurischen Forschungsagentur A*STAR. Später kamen das finnische VTT und die estnische TalTech hinzu.

Ein erster Prototyp wurde während der Singapore Maritime Week im April 2024 vorgestellt. Im August 2025 war zudem ein Minimum Viable Product in einer realen Testumgebung im Einsatz.

Das Ökosystem umfasst derzeit mehr als 50 Akteure aus Seefracht, Straße, Schiene, Hafenbetrieb, Technologie und Forschung. Zu den Teilnehmern zählen unter anderem Scania, Ericsson, Stora Enso, Alleima, MSC, PSA International sowie mehrere skandinavische Häfen.

Diese Mitgliedschaften sind jedoch nicht mit einem flächendeckenden Produktivbetrieb gleichzusetzen. VWT befindet sich weiterhin zwischen Pilotierung, institutionellem Aufbau und Skalierung.

Bemerkenswert ist die bereits bestehende Verbindung zu $IOTA. Der entwickelte Prototyp basiert auf der TWIN-Architektur und nutzt die $IOTA-Blockchain als vertrauenswürdige Dateninfrastruktur. Der Sitz im Steering Committee stärkt damit die strategische Verbindung zwischen der $IOTA-Stiftung und dem Virtual-Watch-Tower-Projekt.

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