- Die VersaBank gab bekannt, dass sie den Pilotversuch mit ihren auf Ethereum, Stellar und Algorand ausgegebenen Token bereits erfolgreich abgeschlossen hat.
- Die RBTDs der Bank sind verzinslich und warten derzeit auf die behördliche Bestätigung für die Einlagensicherung auf Bundesebene.
Die börsennotierte VersaBank (VBNK) gab bekannt, dass sie die Tests ihrer Real Bank Tokenized Deposits (RBTDs) abgeschlossen hat. Ethereum (ETH), Algorand (ALGO) und Stellar (XLM) bildeten die Grundlage für den internen Pilotversuch der neuen Real-World-Asset-Token (RWA) des vollständig digitalen Finanzinstituts.
VersaBank schließt Experiment mit RBTDs ab
Laut der jüngsten Meldung der VersaBank bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC ist sie die erste Bank, die ein Pilotprogramm mit Blockchain-basierten RBTDs erfolgreich abgeschlossen hat. Die Instrumente repräsentieren das Eigentum an bundesstaatlich regulierten Bankeinlagen, die auf den Netzwerken von Ethereum, Algorand und Stellar Tokenisiert sind.
Die VersaBank betonte, dass RBTDs eine vertrauenswürdige Alternative für gängige Finanzanwendungen bieten. Außerdem können Inhaber ihre Token in andere digitale Währungen umtauschen, wie zum Beispiel Bitcoin (BTC).
Das Institut erklärte, das Projekt sei Teil seines Ziels, sich als Vorreiter bei Innovationen im Bereich digitaler Währungen zu positionieren. Der Abschluss des Experiments erfolgte nur wenige Monate, nachdem die Bank im August letzten Jahres grünes Licht für ihr Pilotprojekt gegeben hatte.
Das Pilotprojekt für Einlagetoken umfasste Tests für die auf US-Dollar lautenden USDVBs und die auf kanadische Dollar lautenden CADVBs.
Tokenisierte Einlagen besser als Stablecoins
Die VersaBank pries RBTDs als besser an als Stablecoins, die nicht von Banken ausgegeben werden. Sie behauptete, dass Einlagetoken „überlegene Sicherheit, Stabilität und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften bieten“.
Darüber hinaus betonte das Finanzinstitut, dass RBTDs rechtlich in der Lage sind, Zinsen zu zahlen. Diese Funktion ist im Grunde etwas, das von Nichtbanken ausgegebene Stablecoins in den USA und vielen wichtigen Märkten nicht anbieten dürfen. Vorbehaltlich der behördlichen Taten strebt das Unternehmen zudem an, diese Finanzinstrumente für die herkömmliche Einlagensicherung des Bundes zu qualifizieren.
VersaBank ergänzt ihre RBTDs durch ihre firmeneigene VersaVault-Technologie. Die Plattform bietet Verwahrungslösungen für die Token der Einlagen und andere digitale Währungen der Bankkunden.
Der Markt für tokenisierte Einlagen
Die RBTDs von VersaBank nutzen die hohe Liquidität von Ethereum, Stellar und Algorand, deren kombinierte Marktkapitalisierung am Dienstag bei über 291 Milliarden US-Dollar lag. Sie reihen sich in den stetig wachsenden RWA-Markt ein, dessen Bewertung bereits auf 687,25 Milliarden US-Dollar angestiegen ist.
Die American Bankers Association (ABA) ist der Ansicht, dass Token eine starke Konkurrenz für Stablecoins darstellen. Schließlich profitieren sie von der Effizienz der Blockchain-Technologie und bieten gleichzeitig den Schutz des regulierten Bankensystems.
Obwohl es kaum Zahlenprognosen zu tokenisierten Einlagen gibt, dürften diese einen erheblichen Teil des weltweiten Stablecoin-Wertes von 313,46 Milliarden US-Dollar für sich beanspruchen – insbesondere, wenn die Regulierungsbehörden Stablecoins weiterhin daran hindern, Renditen an Inhaber in Schlüsselmärkten wie den USA auszuzahlen.
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