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Ocean Network startet GPU P2P Beta

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Die dezentrale KI-Computing-Plattform Ocean Network hat den Beta-Start ihrer Peer-to-Peer-GPU-Lösung angekündigt. Das Hauptziel besteht darin, den Zugang zu leistungsstarker Hardware zu vereinfachen und die Abhängigkeit von traditionellen Cloud-Diensten zu reduzieren.

Während der Beta-Phase bezieht das Unternehmen GPUs über eine Partnerschaft mit Aethir, einem Anbieter verteilter Cloud-Computing-Lösungen. Dadurch ist Hardware der NVIDIA-H200-Klasse zu wettbewerbsfähigen Preisen verfügbar.

Um Nutzer zu gewinnen, stellt die Plattform Rechenguthaben im Wert von 100 US-Dollar bereit. Sie ist weltweit verfügbar und die Kapazität skaliert bedarfsgerecht. Zukünftig plant Ocean Network, auch die Anbindung von GPUs von Drittanbietern zu ermöglichen. So können Nutzer und Unternehmen durch die Bereitstellung ihrer Ressourcen Einnahmen generieren.

Ein Schlüsselelement des Systems ist Ocean Orchestrator. Diese Erweiterung für VS Code und Cursor ermöglicht es Nutzern, Hardware auszuwählen, Aufgaben zu starten und deren Ausführung in Echtzeit über eine einzige Benutzeroberfläche zu überwachen.

Das Zahlungsmodell basiert auf der tatsächlichen Nutzung. Die Zahlungen werden über ein Treuhandkonto in Base, einem Ethereum-basierten L2-Netzwerk, abgewickelt. Die Abbuchung erfolgt erst nach Abschluss der Aufgaben.

Für die Verarbeitung sensibler Daten wird ein Compute-to-Data-Ansatz verwendet. Die Berechnungen finden dort statt, wo die Daten gespeichert sind, und dem Nutzer werden ausschließlich die Ergebnisse zurückgegeben, ohne dass die Originalinformationen übertragen werden.

In der aktuellen Beta-Phase konzentriert sich die Plattform auf Nutzer, die Rechenaufgaben ausführen. Das Projekt plant jedoch die Entwicklung eines vollwertigen, dezentralen Marktplatzes für Rechenleistung.

Bild: Freepik