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AdEx wird eine Web3-Werbelösung auf Basis der ZK-Technologie einführen

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Die Web3-Werbeplattform AdEx hat die Entwicklung einer datenschutzschonenden Ad-Targeting-Engine auf Basis von Zero-Knowledge-Technologie angekündigt. AdEx wird nun „ZK-Targeting“ in seine Plattform einführen, sobald diese im Jahr 2024 auf den Markt kommt. Die Integration von Zero-Knowledge-Technologien in die Web3-Werbung stellt eine bahnbrechende Abkehr von der aufdringlichen Natur der Web2-Modelle dar.

Probleme mit der Privatsphäre der Nutzer bei digitalen Werbelösungen (oder Adtech) sind seit langem ein Problem. Da wir dazu übergegangen sind, einen größeren Teil unseres Lebens online zu verbringen, haben Werbetreibende die dent Möglichkeit erlangt, Anzeigen auf die Ebene individueller Vorlieben auszurichten. Dies geht jedoch zu Lasten der Privatsphäre der Nutzer, da Online-Aktivitäten trac und Daten an Werbetreibende gesendet werden müssen. Das Blockieren trac -Cookies ist eine Möglichkeit, aber es hindert Websites nicht daran, Anzeigen zu schalten – es beschränkt sie lediglich auf generische, nicht zielgerichtete Platzierungen.

AdEx nutzt die Web3-Technologie, um den Benutzern mehr Kontrolle zu geben, ohne jedoch die Möglichkeiten der Werbetreibenden einzuschränken, zielgerichtete Anzeigen zu schalten. Das Projekt hat nun die Einführung von AdEx ZK angekündigt, das auf Zero-Knowledge-Technologie basiert. Dies ermöglicht es Werbetreibenden, Anzeigen auf der Grundlage einer Opt-in-Vereinbarung gezielt an Benutzer zu richten, wobei der Benutzer die Kontrolle über seine Anzeigenpräferenzen hat, ohne seine Browsing-Aktivitäten oder persönlichen Daten offenlegen zu müssen.

Vorteile, die über den Datenschutz hinausgehen

Die AdEx ZK-Lösung befasst sich mit dem Hauptproblem der Privatsphäre der Nutzer im Bereich der digitalen Werbung, AdEx weist jedoch darauf hin, dass sie auch andere Vorteile bietet. Indem Nutzern die Möglichkeit gegeben wird, sich anzumelden und ihren eigenen Anzeigen-Feed zu kuratieren, verringert sich das Risiko einer Anzeigenübermüdung. Darüber hinaus können AdEx-Benutzer Belohnungen für das Ansehen von Anzeigen erhalten, was dazu beiträgt, das Engagement und die Klickraten zu steigern. Da es auf einer direkten Verbindung zwischen Werbetreibenden und Publishern basiert, ist AdEx auch in der Lage, seine Dienste zu geringeren Gebühren anzubieten. Schließlich handelt es sich um eine vollständig konforme Lösung. Alle Daten werden auf dem eigenen Gerät des Benutzers gespeichert und niemals an Werbetreibende oder Herausgeber weitergegeben. In dieser Hinsicht verringert sich tatsächlich die Belastung durch die Einhaltung von Vorschriften wie der DSGVO, da niemand als Datenverarbeiter oder Verantwortlicher für personenbezogene Daten fungiert, auch nicht in anonymisierter Form.

Die Einführung von AdEx könnte sich als zeitgemäß erweisen, da Datenschutz- und Überwachungsbedenken im Zusammenhang mit Cookies von Drittanbietern Vorrang vor der Notwendigkeit haben, zielgerichtetere Anzeigen bereitzustellen. Google , Änderungen daran zu testen trac , und hat eine neue Funktion in den Chrome-Browser eingeführt, die Cookies von Drittanbietern deaktiviert. Obwohl es zunächst nur etwa 1 % der drei Milliarden Nutzer von Chrome zur Verfügung steht tron plant das Unternehmen, die Änderungen später in diesem Jahr für alle Nutzer bereitzustellen. Da Werbetreibende darüber klagen, dass dadurch ihre Einnahmen sinken werden, könnte dies eine Verlagerung hin zu Web3-Lösungen wie AdEx bedeuten, wenn sich Unternehmen dazu entschließen, nach alternativen Lösungen zur Generierung von Werbeeinnahmen zu suchen.

AdEx hat bestätigt, dass es AdEx ZK kurz nach dem Start seiner Plattform im zweiten Quartal 2024 einführen wird.