Der Bitcoin-Kurs ist in den vergangenen 24 Stunden um 1 Prozent gefallen. Auslöser war unter anderem, dass der Ölpreis erstmals seit Langem wieder die Marke von 100 Dollar je Barrel überschritt. Damit wird deutlich, dass Trump den Krieg mit Iran nicht unter Kontrolle hat. Mit Blick auf die Zwischenwahlen im November könnte das für erhebliche Volatilität sorgen.
Trump könnte unter Druck geraten
Im November muss Trump die Zwischenwahlen gewinnen, um mit seiner Regierung weiter entschlossen handeln zu können. Gelingt ihm das nicht, dürfte es deutlich schwieriger werden, in gleicher Weise weiterzuregieren.
Dabei spielt der Iran-Krieg eine zentrale Rolle. Trump hatte zuvor nicht damit gerechnet, im September noch immer mit diesem Konflikt beschäftigt zu sein – und schon gar nicht damit, dass der Ölpreis weiterhin bei rund 100 Dollar je Barrel liegen würde.
Um seine Chancen auf einen Sieg bei den Zwischenwahlen zu erhöhen, könnte Trump noch eine letzte Offensive versuchen. Möglich ist, dass die USA in den kommenden Wochen alles daransetzen, Iran militärisch entscheidend zu treffen.
Der Krieg treibt die Preise an den Zapfsäulen nach oben. Viele Amerikaner dürften darüber verärgert sein – und Trump ihre Stimme verweigern.
Trump stellt Geldgeschenke in Aussicht
Dass Trump mit Blick auf die Zwischenwahlen zunehmend unter Druck gerät, zeigt auch sein jüngstes Versprechen. Er kündigt an, amerikanischen Wählern „Dividenden“ in Höhe von 5.000 Dollar auszuzahlen, falls die Republikaner die Zwischenwahlen gewinnen.
Das würde insgesamt 1 Billion Dollar kosten und müsste vom Kongress genehmigt werden. Ob das gelingt, ist offen.
Zumal die Inflation in den Vereinigten Staaten bereits zu hoch ist. Zugleich zeigt der Vorstoß, worauf diese Regierung setzt: Höhere Inflation scheint kein Hindernis zu sein, solange sie an der Macht bleibt. Grundsätzlich wäre das positiv für Bitcoin (BTC).
kryptorevolution.de
coindesk.com
kryptoszene.de