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Winklevoss-Zwillinge transferieren Bitcoin im Wert von 130 Millionen USD zu Gemini – Bestände seit 2014 um 92 Prozent reduziert

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Die Winklevoss-Zwillinge haben in einer Woche Bitcoin ($BTC) im Wert von 130 Millionen USD auf die Hot Wallets von Gemini übertragen. Das Unternehmen Arkham Intelligence, das Blockchain-Daten analysiert, stuft diese Transaktionen als Vorbereitung für einen Verkauf ein.

Cameron und Tyler Winklevoss haben Gemini, eine US-basierte Krypto-Börse, gegründet. Sie kauften $BTC früh mit Geld aus ihrer Facebook-Einigung über 65 Millionen USD.

Warum das wichtig ist:

  • Diese Überweisungen sind ein weiterer Schritt in der mehrjährigen Reduzierung ihrer $BTC-Position. Sie besaßen 2014 noch 108.000 $BTC, heute sind es schätzungsweise 8.700 $BTC.
  • Große Verkäufe von Walen über Hot Wallets auf Börsen erhöhen kurzfristig den Verkaufsdruck auf den Bitcoin-Kurs. Das passiert in einem bereits volatilen Marktumfeld.
  • Frühe Bitcoin-Halter, die ihre Positionen auflösen, deuten oft auf Gewinnmitnahmen in der Nähe wichtiger Marktphasen hin und beeinflussen dadurch die Stimmung der Community.
  • Geballter Verkaufsdruck aus einem einzigen Wallet-Cluster bei 71.000 USD $BTC prüft, wie viel Nachfrage bei diesen Kursen tatsächlich besteht.

Das sind die Details:

  • Arkham Intelligence meldete am 10. März, dass die Zwillinge in der Vorwoche $BTC im Wert von 130 Millionen USD auf Gemini-Hot-Wallets geschickt hatten, „vermutlich zum Verkauf“.
  • Am 6. März kennzeichnete auch Crypto Crib eine weitere Überweisung von 1.750 $BTC (damals etwa 128 Millionen USD) auf die Hot Wallet von Gemini.
  • Arkham schätzt, dass die Zwillinge noch $BTC im Wert von 764 Millionen USD halten und insgesamt 1,8 Milliarden USD Gewinn aus ihrer Position erzielt haben.
  • Der Bitcoin-Kurs beträgt 71.057 USD zum Zeitpunkt dieser Meldung am 10. März 2025.

Der Überblick:

  • Die Winklevoss-Brüder hielten früher fast ein Prozent der im Umlauf befindlichen $BTC. Ihr Anteil ist inzwischen um über 92 Prozent gesunken.
  • Große Verkäufe von frühen Investoren treten oft am Ende eines Bullenmarkts auf. Solche Muster gab es bereits in den Jahren 2017 und 2021.
  • Analyse-Plattformen wie Arkham ermöglichen heute fast in Echtzeit Einblicke in das Verhalten von Walen und verringern so den Informationsvorsprung gegenüber normalen Händlern deutlich.