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Michael Saylor sagt Ray Dalio: Wenn die Weltordnung zusammenbricht, sollte man Bitcoin besitzen.

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Der Vorstandsvorsitzende von Strategy, Michael Saylor, riet dem Milliardär Ray Dalio zum Kauf von Bitcoin, nachdem dieser vor einem Zusammenbruch der Nachkriegsweltordnung gewarnt hatte. Er positionierte die Kryptowährung als Schutzschild gegen die zunehmende geopolitische und finanzielle Instabilität.

Dalio warnt vor Rissen in der Weltordnung; Saylor verweist Investoren auf Bitcoin

Michael Saylor, Vorstandsvorsitzender von Strategy, teilte am 16. Februar auf der Social-Media-Plattform X eine Antwort auf die Behauptung des Milliardärs und Investors Ray Dalio, dass die Weltordnung nach 1945 zusammengebrochen sei, und hob Bitcoin als einen Vermögenswert ohne Gegenparteirisiko inmitten zunehmender geopolitischer Spannungen hervor. In seiner direkten Antwort an Dalio schrieb Saylor:

„Wenn Sie glauben, dass die Weltordnung zusammenbricht, dann besitzen Sie den Vermögenswert ohne Gegenpartei. Bitcoin.“

Seine Bemerkung folgte auf einen ausführlichen Beitrag von Dalio, dem Gründer von Bridgewater Associates, der argumentierte, dass die führenden Politiker der Welt inzwischen weitgehend den Zusammenbruch des nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffenen Rahmens anerkennen. Unter Berufung auf Diskussionen auf der Münchner Sicherheitskonferenz verwies Dalio auf Äußerungen des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz, des französischen Präsidenten Emmanuel Macron und des US-Außenministers Marco Rubio, die eine Verlagerung hin zur Großmachtpolitik und eine neue geopolitische Ära beschrieben.

Dalio stellte die aktuellen Spannungen in den Kontext dessen, was er als „großen Zyklus“ von äußerer Ordnung und Unordnung bezeichnet, ein historisches Muster, in dem Perioden der Zusammenarbeit und des Wohlstands Rivalität und Konflikten weichen. Er skizzierte fünf Formen moderner Konflikte – Handel, Technologie, Kapital, Geopolitik und Militär – und argumentierte, dass wirtschaftliche und finanzielle Instrumente wie Zölle, Sanktionen, das Einfrieren von Vermögenswerten und der eingeschränkte Zugang zu Kapital oft einer bewaffneten Konfrontation vorausgehen.

Dalio zog Parallelen zu den 1930er Jahren und erläuterte, wie Schuldenkrisen, Wohlstandsunterschiede, Populismus und protektionistische Maßnahmen die globale Instabilität vor dem Zweiten Weltkrieg verschärften. Er betonte, dass internationale Beziehungen letztlich eher auf Machtverhältnissen als auf durchsetzbaren Gesetzen beruhen, und warnte, dass das Risiko von Fehleinschätzungen steigt, wenn aufstrebende und im Niedergang begriffene Mächte sich annähern.

Vor diesem Hintergrund unterstrich Saylor mit seiner auf Bitcoin ausgerichteten Antwort die Ansicht von Befürwortern digitaler Vermögenswerte, dass dezentralisiertes Geld in Zeiten von Währungsabwertung, Ausweitung der Staatsverschuldung und Kapitalkontrollen als Absicherung dienen kann.

FAQ 🧭

  • Warum warnt Ray Dalio, dass die Weltordnung nach 1945 zusammengebrochen ist? Dalio argumentiert, dass zunehmende geopolitische Spannungen, Handelskonflikte, Kapitalbeschränkungen und der Wettbewerb zwischen Großmächten ein spätes Stadium eines „großen Zyklus” ähnlich wie in den 1930er Jahren signalisieren, was das systemische Risiko für globale Märkte und Investoren erhöht.
  • Wie positioniert Michael Saylor Bitcoin als Absicherung gegen systemische Instabilität? Saylor hebt das fehlende Kontrahentenrisiko, das feste Angebot und die dezentrale Struktur von Bitcoin als Schutzmerkmale für Anleger hervor, die sich vor Währungsabwertung, Staatsschuldenkrisen und geopolitischen Schocks schützen wollen.
  • Was bedeutet „kein Kontrahentenrisiko” für Anleger, die Bitcoin in Betracht ziehen? Kein Kontrahentenrisiko bedeutet, dass Bitcoin nicht von Regierungen, Banken oder Unternehmen abhängig ist, um seinen Wert zu erhalten, was es in Zeiten finanzieller Repression, Sanktionen oder institutioneller Instabilität attraktiv macht.
  • Wie könnte sich ein Zusammenbruch der globalen Ordnung auf traditionelle Anlageklassen auswirken? Eine Verschiebung hin zu Protektionismus, Zöllen und militärischen oder wirtschaftlichen Konflikten könnte Aktien, Anleihen und Fiat-Währungen unter Druck setzen und Anleger dazu veranlassen, in alternative Anlagen wie Bitcoin als potenzielle Makro-Absicherung zu diversifizieren.