Bitcoin BTC$89.477,17 eroberte am frühen Freitagnachmittag in den USA die Marke von 91.000 USD zurück, setzte die volatile Bewegung fort und drohte, aus seiner engen, etwa eine Woche andauernden Handelsspanne zwischen rund 88.000 USD und 90.000 USD nachhaltig auszubrechen.
Möglicherweise lag der schnelle Anstieg um 2 % von den morgendlichen Tiefständen an einer vermuteten Intervention der japanischen Behörden am Devisenmarkt. Die Bank of Japan ließ über Nacht die Geldpolitik unverändert, war allerdings in ihrer Stellungnahme etwas restriktiver. Dies führte zu einer moderaten Stärkung des Yen gegenüber dem US-Dollar – eine Bewegung, die kurz nach der Mittagszeit an der US-Ostküste rasch zunahm, mit einige Händler sagen die Maßnahme wies die Merkmale einer Devisenmarktintervention auf.
Bei all den Debatten über Präsident Trump, Grönland, Zölle, Edelmetalle, KI und eine Vielzahl weiterer medienwirksamer Themen gibt es eine beträchtliche Gruppe von Händlern, die der Ansicht sind, dass der in den letzten Monaten schwächer gewordene Yen-Wechselkurs – und die Auswirkungen auf gehebelte Carry-Trades – hinter den Schwierigkeiten von Bitcoin und dem breiteren Kryptomarkt stecken.
Soweit diese Schwäche umgekehrt wird, sind dieselben Händler der Ansicht, dass risikobehaftete Vermögenswerte wie Kryptowährungen davon profitieren könnten.
Krypto-bezogene Aktien gewinnen an Wert
Bitcoin-Miner, darunter solche mit zunehmender Exponierung gegenüber der Infrastruktur für künstliche Intelligenz, kehrten alle ihre anfänglichen Verluste in eine starke Rallye um. Iren (IREN), Hut 8 (HUT), TeraWulf (WULF) und CleanSpark (CLSK) legten trotz eines Sitzungstarts im roten Bereich um 5 % bis 10 % zu. Strategy (MSTR), der größte unternehmerische Bitcoin-Inhaber, erholte sich um 5 % vom Tiefstand am Freitag. Coinbase (COIN) verengte seinen Verlust, der am Freitagmorgen deutlich war, auf nur 1 %.
Die US-Aktienmärkte haben ebenfalls einen frühen Rückgang umgekehrt, wobei der Nasdaq nun um 0,6 % höher liegt.
Edelmetalle setzen ihren Aufwärtstrend fort, wobei Silber nun um mehr als 5 % auf 101,44 US-Dollar pro Unze steigt und Gold um 1,5 % zulegt und nur noch wenige Dollar unterhalb von 5.000 US-Dollar notiert. Platin und Palladium legen jeweils um über 6 % zu.
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