U.S.-Bitcoin-Exchange-Traded-Funds (ETFs) verzeichneten die größten wöchentlichen Abflüsse seit November, was ein mögliches Zeichen dafür sein könnte, dass die größte Kryptowährung kurz vor einer Erholung steht.
In den vier Tagen bis Donnerstag verließen netto 1,22 Milliarden US-Dollar den Markt, wobei am Dienstag und Mittwoch Abhebungen von jeweils 479,7 Millionen US-Dollar bzw. 708,7 Millionen US-Dollar verzeichnet wurden, so Daten von SoSoValue. Bitcoin fiel im gleichen Zeitraum um 5 % und hat seit Jahresbeginn kaum Veränderungen gezeigt.
Phasen erheblicher ETF-Abflüsse fallen häufig mit lokalen Tiefstständen des Bitcoin-Preises zusammen. Im November, in dem ebenfalls ein viertägiger Abfluss von 1,22 Milliarden US-Dollar zu verzeichnen war, bildete Bitcoin ein Tief bei rund 80.000 US-Dollar, bevor er sich in den darauffolgenden Tagen auf über 90.000 US-Dollar erholte.
Ein ähnliches Muster zeigte sich im März 2025, kurz vor Präsident Trumps Zollstreit, als Bitcoin auf 76.000 USD fiel. Im August 2024 erreichte Bitcoin ein Tief nahe 49.000 USD, als der Yen-Carry-Trade aufgelöst wurde.
Die durchschnittliche Kostenbasis für ETF-Investoren liegt derzeit bei 84.099 USD. Laut Daten von Glassnode hat sich dieses Niveau als wichtige Unterstützungszone erwiesen, insbesondere während des Rückgangs im November in der Nähe von 80.000 USD sowie im April 2025.
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