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Neuer Bitwise ETF: Wie Bitcoin und Gold Anleger vor der Geldentwertung schützen können

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Bitwise startet einen innovativen ETF, der Bitcoin und Gold kombiniert, um Anleger vor der Entwertung von Fiatwährungen wie dem US-Dollar zu schützen. Erfahren Sie, wie der BPRO-ETF funktioniert, warum Debasement ein wachsendes Risiko ist und welche Rolle Kryptowährungen und Edelmetalle für Ihre Kapitalanlage spielen.

Ein neuer Ansatz gegen Geldentwertung: Bitwise bringt Bitcoin und Gold in einen ETF

Der stetige Wertverlust von Papiergeld beschäftigt Anleger weltweit und sorgt für Unsicherheit an den Märkten. Mit dem neuen Bitwise Proficio Currency Debasement ETF (BPRO) stellt sich erstmals ein Produkt dieser Herausforderung, indem es gezielt auf jene Assetklassen setzt, die sich historisch als Schutzschild gegen die Entwertung von Fiatwährungen wie dem US-Dollar bewährt haben: Bitcoin und Gold. Bitwise eröffnet mit diesem Schritt einen innovativen Weg, um das Depot nicht nur gegen Inflation, sondern auch gegen eine drohende Währungsabwertung abzusichern.


Diversifikation als langfristige Kniffe gegen den Wertverfall

Der BPRO-ETF von Bitwise und Proficio Capital Partners kombiniert besondere Edelmetalle mit dem digitalen Gold, um eine breite Diversifikation gegen Wertverlust zu schaffen. Mindestens 25 Prozent des Fondsvermögens bleiben stets in physischem Gold investiert, während der Rest flexibel in Silber, Platin, Palladium, Minenaktien und natürlich Bitcoin angelegt wird. Der große Vorteil: Durch aktive Verwaltung reagiert das Portfolio fortlaufend auf Marktgeschehen und kann Gewichtungen anpassen, um das Risiko zu minimieren und Renditechancen zu nutzen.

Today, the debasement trade has a new weapon in its arsenal.

Introducing the Bitwise Proficio Currency Debasement ETF (NYSE: BPRO), a first-of-its-kind, actively managed investment strategy targeting assets poised to benefit from the eroding purchasing power of fiat currencies… pic.twitter.com/kpKPFK26p0

— Bitwise (@BitwiseInvest) January 22, 2026

Das aktive Fondsmanagement ist speziell auf die Bedürfnisse von Finanzberatern und wohlhabenden Privatanlegern ausgerichtet. Gerade sie stehen vor dem Problem, dass ihre Investments oft zu wenig vor systematischen Risiken wie Fiat-Wertverlust schützen. Mit BPRO erhält diese Zielgruppe nun erstmals ein Werkzeug, das mehrere bislang getrennte Anlageklassen integriert und neu gewichtet.


Die Debasement-Strategie: Schutz vor schleichendem Vermögensverlust

Währungsexperten bezeichnen vor allem die Politik der Notenbanken als Ursache für den Wertverfall von Papiergeld. Steigende Staatsverschuldung und anhaltende Geldschöpfung setzen den Kursen der Fiatwährungen weltweit zu. Bitwise CIO Matt Hougan sieht im Debasement, also der schleichenden Entwertung, das größte Risiko für die finanzielle Zukunft wohlhabender Familien – noch vor klassischen Börsencrashs oder Rezessionen. Ein Blick in die Vergangenheit zeigt: Der US-Dollar hat in den letzten 15 Jahren beträchtlich an Kaufkraft verloren, die Geschwindigkeit der Entwertung nimmt dabei sogar zu.

THE $BTC BULL WAS UNDERWHELMING.
THE BEAR WILL BE TOO.

This doesn’t look like a 12-month death march.

It looks like a liquidity event.

A deep wick is possible.
Fear will spike.
Weak hands will fold.

And the bids?
They’re already stacked lower, waiting. pic.twitter.com/fQatAB1wBo

— Merlijn The Trader (@MerlijnTrader) January 23, 2026

Der ETF richtet sich explizit an Anleger, die bisher keinerlei oder nur geringe Positionen in Assets mit Inflationsschutz wie Gold oder Bitcoin halten. Schon ein berühmtes Beispiel aus Simbabwe – der 10-Billionen-Dollar-Schein als Kuriosum – erinnert uns, wie schnell eine nationale Währung im Extremfall entwertet werden kann.


Marktentwicklung: Gold, Silber und Bitcoin im Fokus

Die Kursentwicklung der vergangenen Jahre macht deutlich, warum Debasement zur echten Sorge geworden ist. Gold und Silber konnten allein im letzten Jahr laut Yahoo Finance um rund 79 Prozent beziehungsweise 207 Prozent zulegen und damit historische Allzeithochs markieren. Im Gegensatz dazu musste Bitcoin trotz eines temporären Spitzenwerts von über 126.000 US-Dollar im Oktober einen Rückgang von 15 Prozent verkraften. Dennoch bleibt die Digitalwährung für viele Anleger ein wichtiger Baustein zur Inflationsabsicherung.

Fiat money has problems. The U.S. dollar has lost 40% of its purchasing power since 2006, U.S. debt is approaching $40 trillion, and the global money supply has almost doubled over the past decade. What can investors do to shield themselves from it?

Join Bitwise’s @Matt_Hougan…

— Bitwise (@BitwiseInvest) January 22, 2026

Institutionelle Akteure und Privatanleger haben gleichermaßen angefangen, ihr Portfolio mit so genannten "Assets of Fear" (Angst-Anlagen) zu stärken. Laut Bitwise flossen seit Einführung der Bitcoin-Spot-ETFs im Jahr 2024 täglich mehr Mittel in Bitcoin, als Miner überhaupt neu erzeugen können, was das Knappheitsargument langfristig stützt.


Die Rolle institutioneller Akteure und Zentralbanken

Größere Impulse für den Goldpreis kamen laut Bitwise vor allem von den Zentralbanken, die seit 2022 massiv Gold einkauften und so für eine Angebotsverknappung sorgten. Experten sehen darin einen Haupttreiber für den jüngsten Preisanstieg. Berühmte Investoren wie Ray Dalio empfehlen seit längerem, einen zweistelligen Prozentsatz des eigenen Portfolios auf Gold und Bitcoin zu setzen, wobei sein Favorit klar das Edelmetall bleibt – Bitcoin sieht er noch nicht als geeignet für Zentralbanken.

Doch die Entwicklung an den Kryptomärkten zeigt: Auch institutionelle Investoren entdecken Bitcoin zunehmend als Rückversicherung gegen eine drohende Geldentwertung. Immer mehr ETFs und Anlageprodukte schaffen neue Zugänge und erleichtern es großen Anlegern, strategische Positionen aufzubauen.


Kosten, Chancen und Risiken des BPRO-ETF

Der BPRO von Bitwise kommt mit einer jährlichen Gesamtkostenquote von 0,96 Prozent daher. Im Vergleich zum Spot-Bitcoin-ETF des Hauses, der bei lediglich 0,2 Prozent liegt, ist das hoch. Anleger zahlen für die aktive Steuerung des Portfolios und regelmäßige Anpassungen an die aktuellen Marktbedingungen. Diese Flexibilität kann sich jedoch in schwierigen Marktphasen als Vorteil erweisen.

Last year, Harvard’s endowment bought gold and bitcoin as a hedge against currency debasement. Now, you can too, in a single actively managed ETF.

Excited to launch the Bitwise Proficio Currency Debasement ETF ($BPRO).

— Matt Hougan (@Matt_Hougan) January 22, 2026

Letztlich positioniert sich der ETF zwischen traditioneller Sicherheit durch Edelmetalle und der potenziell disruptiven Kraft von Kryptowährungen. Die Mischung bietet eine moderne Lösung für diejenigen, die auf verschiedene Szenarien der Geldpolitik vorbereitet sein und sich gegen unvorhersehbare Verluste wappnen möchten.

Lies auch: Wie und wo Bitcoin kaufen? – Top Plattformen und einfache Anleitung für 2025

Warum Bitcoin langfristig überlegen ist

Bitcoin gilt als überlegen, weil die schlauste und zugleich einfachste Strategie für langfristigen Vermögensaufbau darin besteht, regelmäßig Bitcoin zu kaufen – unabhängig vom aktuellen Preis –, um durch den Durchschnittskosteneffekt kontinuierlich BTC zu akkumulieren und echtes Vermögen für die Zukunft aufzubauen. Als sicherstes Computernetzwerk der Welt vereint Bitcoin Dezentralität, Unveränderlichkeit und Transparenz und hat sich damit auch als eines der besten Investments etabliert. Mit einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von etwa 72 % bis 95 % p. a. im Zeitraum von 2015 bis 2025 übertrifft Bitcoin jede andere Anlageklasse deutlich.

🔶 MICHAEL SAYLOR: "We are sort of like the central bank of Bitcoin." 🏦 🟧 pic.twitter.com/CvGMP2l6oo

— Bitcoin Archive (@BitcoinArchive) January 22, 2026

Weder Aktien noch Altcoins oder Memecoins konnten eine vergleichbar starke und nachhaltige Performance vorweisen. Hohe Profite bei Altcoins und Memecoins sind, wenn überhaupt, meist nur kurzfristig möglich, während über 90 % der Trader beim Altcoin-Trading langfristig Geld verlieren. Zudem sind viele Altcoins kurzlebig, hochriskant und verfolgen vor allem die Interessen ihrer Gründer statt die ihrer Investoren, häufig ohne echten Anwendungsfall oder nachhaltige technische Innovation – ein klarer Gegensatz zu Bitcoin als robustem, bewährtem und langfristig überlegenem Wertspeicher.