de

Kontor-Projekt will Bitcoin radikal skalieren: 1-Sekunden-Bestätigungen, 1.000+ TPS und 100-fach tiefere Gebühren – direkt auf der Blockchain

image
rubric logo Bitcoin
like 6

Das US-Unternehmen Unspendable Labs hat am 20. Januar 2026 seine Pläne für das Bitcoin-Metaprotokoll Kontor vorgestellt und damit einen neuen Angriff auf eines der grössten Probleme von Bitcoin angekündigt: die Skalierung. Kontor soll Transaktionsbestätigungen in nur ein bis zwei Sekunden ermöglichen, einen Durchsatz von über 1.000 Transaktionen pro Sekunde erreichen und die Gebühren auf rund ein Hundertstel heutiger Bitcoin-Kosten senken – ohne Sidechains, ohne Rollups und ohne Änderungen am Bitcoin-Protokoll selbst.

Der zentrale Ansatz von Kontor ist radikal bitcoin-puristisch. Jede Kontor-Transaktion ist nichts anderes als Daten, die in eine ganz normale Bitcoin-Transaktion eingebettet werden. Dieses Prinzip, das Unspendable Labs als „Embedded Consensus“ bezeichnet, sorgt dafür, dass Kontor vollständig von der Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks abhängt. Solange Bitcoin sicher ist, gilt dies automatisch auch für Kontor. Damit positioniert sich das Projekt als erstes Skalierungsprotokoll, das Bitcoins Kernlimitierungen adressieren will, ohne dessen Sicherheitsmodell zu verwässern.

Für die drastisch verkürzten Bestätigungszeiten setzt Kontor auf ein sogenanntes optimistisches Konsensmodell. Ein Netzwerk aus Stakern ordnet Transaktionen mittels eines byzantinisch fehlertoleranten Konsenses vor, noch bevor sie endgültig in einem Bitcoin-Block landen. Diese Vorab-Bestätigung ist durch ökonomische Sicherheiten abgesichert, die bei Fehlverhalten zerstört werden können. Nutzer erhalten damit eine klare ökonomische Finalität und wissen exakt, wie viel Kapital eine Transaktion absichert – ein entscheidender Unterschied zu rein probabilistischen Bestätigungen.

Auch beim Durchsatz geht Kontor neue Wege. Durch eine aggressive Optimierung der Datenlast sollen mehr als 1.000 Transaktionen pro Sekunde möglich sein, während Bitcoin selbst bei rund zehn Transaktionen pro Sekunde verharrt. Möglich wird dies durch eine Kombination aus stark komprimierten Datenformaten, aggregierten Signaturen und einer effizienteren Identitätsverwaltung. Das Resultat sind nicht nur höhere Kapazitäten, sondern auch massiv tiefere Kosten.

Nach Angaben von Unspendable Labs sinken die Gebühren auf etwa ein Hundertstel vergleichbarer Bitcoin-Transaktionen. Techniken wie BLS-Signaturaggregation, ID-Kompression und binäre Kodierung mit moderner Datenkompression reduzieren den Platzbedarf so stark, dass Kontor-Transaktionen extrem günstig abgewickelt werden können – und dennoch vollständig auf Bitcoin finalisieren.Das US-Unternehmen Unspendable Labs hat am 20. Januar 2026 seine Pläne für das Bitcoin-Metaprotokoll Kontor vorgestellt und damit einen neuen Angriff auf eines der grössten Probleme von Bitcoin angekündigt: die Skalierung. Kontor soll Transaktionsbestätigungen in nur ein bis zwei Sekunden ermöglichen, einen Durchsatz von über 1.000 Transaktionen pro Sekunde erreichen und die Gebühren auf rund ein Hundertstel heutiger Bitcoin-Kosten senken – ohne Sidechains, ohne Rollups und ohne Änderungen am Bitcoin-Protokoll selbst.

Der zentrale Ansatz von Kontor ist radikal bitcoin-puristisch. Jede Kontor-Transaktion ist nichts anderes als Daten, die in eine ganz normale Bitcoin-Transaktion eingebettet werden. Dieses Prinzip, das Unspendable Labs als „Embedded Consensus“ bezeichnet, sorgt dafür, dass Kontor vollständig von der Sicherheit des Bitcoin-Netzwerks abhängt. Solange Bitcoin sicher ist, gilt dies automatisch auch für Kontor. Damit positioniert sich das Projekt als erstes Skalierungsprotokoll, das Bitcoins Kernlimitierungen adressieren will, ohne dessen Sicherheitsmodell zu verwässern.

Für die drastisch verkürzten Bestätigungszeiten setzt Kontor auf ein sogenanntes optimistisches Konsensmodell. Ein Netzwerk aus Stakern ordnet Transaktionen mittels eines byzantinisch fehlertoleranten Konsenses vor, noch bevor sie endgültig in einem Bitcoin-Block landen. Diese Vorab-Bestätigung ist durch ökonomische Sicherheiten abgesichert, die bei Fehlverhalten zerstört werden können. Nutzer erhalten damit eine klare ökonomische Finalität und wissen exakt, wie viel Kapital eine Transaktion absichert – ein entscheidender Unterschied zu rein probabilistischen Bestätigungen.

Auch beim Durchsatz geht Kontor neue Wege. Durch eine aggressive Optimierung der Datenlast sollen mehr als 1.000 Transaktionen pro Sekunde möglich sein, während Bitcoin selbst bei rund zehn Transaktionen pro Sekunde verharrt. Möglich wird dies durch eine Kombination aus stark komprimierten Datenformaten, aggregierten Signaturen und einer effizienteren Identitätsverwaltung. Das Resultat sind nicht nur höhere Kapazitäten, sondern auch massiv tiefere Kosten.

Nach Angaben von Unspendable Labs sinken die Gebühren auf etwa ein Hundertstel vergleichbarer Bitcoin-Transaktionen. Techniken wie BLS-Signaturaggregation, ID-Kompression und binäre Kodierung mit moderner Datenkompression reduzieren den Platzbedarf so stark, dass Kontor-Transaktionen extrem günstig abgewickelt werden können – und dennoch vollständig auf Bitcoin finalisieren.

Adam Krellenstein, CEO von Unspendable Labs, betont, dass Kontor Bitcoin nicht verändern will. Die bekannten zehnminütigen Blockzeiten seien kein Fehler, sondern der Kern von Bitcoins Sicherheit. Kontor lege lediglich eine zusätzliche Ebene darüber, die schnelle Nutzung ermögliche, während Bitcoin weiterhin für ultimative Finalität und Sicherheit sorge. Nutzer müssten weder einer neuen Blockchain vertrauen noch ihre Assets verschieben, da jede Transaktion letztlich auf Bitcoin selbst lande.

Sollten die ambitionierten Ziele erreicht werden, könnte Kontor einen neuen Abschnitt in der Skalierungsdebatte rund um Bitcoin einläuten. Statt Kompromissen bei Sicherheit oder Dezentralisierung verspricht das Projekt, Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und niedrige Gebühren direkt mit dem stärksten Sicherheitsmodell der Branche zu verbinden. Für Bitcoin-Maximalisten wie auch für Entwickler von Anwendungen mit hohen Performance-Anforderungen dürfte Kontor damit zu einem der spannendsten Projekte des Jahres 2026 werden.

Adam Krellenstein, CEO von Unspendable Labs, betont, dass Kontor Bitcoin nicht verändern will. Die bekannten zehnminütigen Blockzeiten seien kein Fehler, sondern der Kern von Bitcoins Sicherheit. Kontor lege lediglich eine zusätzliche Ebene darüber, die schnelle Nutzung ermögliche, während Bitcoin weiterhin für ultimative Finalität und Sicherheit sorge. Nutzer müssten weder einer neuen Blockchain vertrauen noch ihre Assets verschieben, da jede Transaktion letztlich auf Bitcoin selbst lande.

Sollten die ambitionierten Ziele erreicht werden, könnte Kontor einen neuen Abschnitt in der Skalierungsdebatte rund um Bitcoin einläuten. Statt Kompromissen bei Sicherheit oder Dezentralisierung verspricht das Projekt, Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und niedrige Gebühren direkt mit dem stärksten Sicherheitsmodell der Branche zu verbinden. Für Bitcoin-Maximalisten wie auch für Entwickler von Anwendungen mit hohen Performance-Anforderungen dürfte Kontor damit zu einem der spannendsten Projekte des Jahres 2026 werden.