Trotz der historisch bekannten Sensibilität von Bitcoin gegenüber geopolitischen Spannungen erwarten mehrere Krypto-Analysten nach dem jüngsten US-Militärschlag gegen Venezuela keinen kurzfristigen Kursrückgang. Der Markt zeigt sich bislang stabil, was die These stützt, dass geplante und bereits abgeschlossene Ereignisse nur begrenzten Einfluss auf den Bitcoin-Preis haben.
• Markteinschätzung:
Der Krypto-Analyst Michael van de Poppe rechnet nicht mit einer breiten Marktkorrektur bei Bitcoin. Der Angriff sei geplant, koordiniert und bereits abgeschlossen gewesen, weshalb zusätzliche negative Effekte auf die Märkte als unwahrscheinlich gelten.
• Kursentwicklung:
Bitcoin konnte sich nach dem Ereignis oberhalb der Marke von 90.000 Dollar stabilisieren. Innerhalb von 24 Stunden legte der Kurs zu, auch auf Wochensicht zeigt sich ein solides Plus. Gleichzeitig kam es zu umfangreichen Liquidationen von Short-Positionen, was auf Widerstand gegen fallende Kurse hindeutet (Marktdaten von CoinMarketCap).
• Geopolitischer Kontext:
Zwar kam es in der Vergangenheit bei eskalierenden Konflikten – etwa im Nahen Osten oder in Osteuropa – teils zu abrupten Kursrückgängen, doch aktuelle Analysten wie Tyler Hill und Shagun Makin sehen diesmal keine Anzeichen für eine weitere Eskalation. Bitcoin habe erneut bewiesen, dass er auch bei geopolitischem „Rauschen“ oberhalb von 90.000 Dollar stabil bleiben kann.
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