Der Bitcoin Preis startet gut erholt und frisch ins neue Jahr 2026. In den Morgenstunden stieg er von 91.000 US-Dollar auf 93.000 US-Dollar, woraufhin er auf 92.000 US-Dollar gefallen war. Geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Prognosen können ihm derzeit nichts anhaben. Im Gegenteil, der Ölpreis-Schock kommt Bitcoin sogar zugute. Auch Experten sind optimistisch, wobei es weiterhin einige skeptische Stimmen gibt.
- Bitcoin Preisanstieg: In den Morgenstunden erklimmt der Bitcoin Preis die 93.000 US-Dollar
- Ölpreis-Schock: Der Preisanstieg könnte auf günstigeres Öl zurückzuführen sein, das den USA nach dem Angriff auf Venezuela zur Verfügung steht
- Ende des Bärenmarkts: Analysten sehen Chancen auf eine andauernde Erholung
Bitcoin steigt kurzfristig über 93.000 US-Dollar
Ein neues Jahr, neue Chancen für den Bitcoin Preis. In den ersten beiden Januartagen dümpelte der Preis weiterhin unter 90.000 US-Dollar, doch am Wochenende gelang ihm der Ausbruch über diese wichtige Marke.
Am heutigen 5. Januar war der Preis über die Marke von 93.000 US-Dollar gestiegen. Im Anschluss fiel der Preis wieder, wobei er sich aktuell bei 92.500 US-Dollar halten kann. Dabei reagierte der Preis überraschend positiv auf den Angriff der USA in Venezuela.
Am 4. Januar hatte eine Einheit der Delta Force den venezolanischen Machthaber Maduro festgenommen und in die USA gebracht. Geopolitische Spannungen und neue Konflikte dieser Art sind in der Regel Gift für den Bitcoin Preis.
is mimicking Gold’s fractal here.
The sideways and the breakout look exactly the same.
Maybe the pump will repeat too.
— Ted (@TedPillows)
Doch dieses Mal reagierten die Anleger, indem sie Bitcoin kaufen. Eventuell könnte es mit dem günstigeren Ölpreis zusammenhängen, in dessen Genuss die Amerikaner bereits an diesem Montag kommen dürften. Günstigere Ölpreise kommen der Wirtschaft zugute und dämpfen die Folgen von inflationären Entwicklungen.
Der Aufwärtstrend lässt sich jedoch nicht allein mit diesem Ereignis erklären. Bereits vergangene Woche, nachdem der Silvesterkater überwunden war, verzeichneten die Bitcoin ETFs wieder Zuflüsse. Laut SoSoValue flossen 471,14 Millionen in die ETFs.
Analysten verabschieden sich vom Bärenmarkt
Die Bitcoin Prognosen der Analysten gehen derzeit von einer Erholung aus, zumindest kurzfristig. Der bekannte Analyst TedPillows schreibt, der Bitcoin Preis folge derzeit dem Kursverlauf von Gold.
Zunächst bewegte sich Gold in einem Seitwärtskanal, nachdem der Preis lange Zeit gefallen war. Im Anschluss folgte der Ausbruch. TedPillows spricht von der Möglichkeit, dass sich dieser Pump auch bei Bitcoin wiederholt und der Bärenmarkt damit vorbei sei.
In einem anderen Post vom 4. Januar schreibt TedPillows, Bitcoin legte keine gute Performance im 4. Quartal hin. Er sieht Parallelen zum Jahr 2022, welches eine anschließenden Erholung beim Bitcoin Preis sah.
All the action tonight is in precious metals. Gold is up 1.35%, silver is up 3%, palladium is up 3.5%, & platinum is up 5%. We’re early in what will likely be the biggest precious metals bull market in history. Yet all attention remains on Bitcoin, despite that mania being over.
— Peter Schiff (@PeterSchiff)
Weitere Analysten sehen derzeit Chancen, dass der Bärenmarkt vorerst überwunden sei. Der Analyst Max Crypto sieht Anzeichen für ein bullisches Adam-und-Eva-Muster, wonach ein bullischer Aufwärtstrend folgt. Eine genaue Preisprognose gibt er nicht ab.
Einer muss den Bitcoinern natürlich wieder den Tag vermiesen: Peter Schiff. In einem Post klagt der Ökonom, die Aufmerksamkeit sei allein auf Bitcoin gerichtet, obwohl der „Wahnsinn“ (mania) bereits vorbei sei. Gleichzeitig verweist er auf die steigenden Preis bei Edelmetallen wie Gold, Silber, Palladium und Platin.
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de.beincrypto.com
de.cointelegraph.com