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Altcoins deuten auf kurzfristigen Tiefpunkt hin, während sich der Kryptomarkt stabilisiert

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Altcoins senden ein seltenes Signal aus, das historisch gesehen immer dann auftritt, wenn ein Bärenmarkt seinen Tiefpunkt erreicht. Das Signal erscheint, wenn 95 % der Altcoins unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt notieren.

Altcoins sind im Sinkflug, und es kursieren Gerüchte, dass einige Assets nie wieder an Wert gewinnen werden. Der Markt befindet sich aktuell in einer historischen Spanne, die häufig mit dem Tiefpunkt von Bärenmärkten zusammenfällt. Stand März 2026 notieren 95 % der Altcoins unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt. ( Cryptopolitan berichtet , sind die aktuellen Altcoin-Trends das Ergebnis eines Verkaufsdrucks, der ein Allzeithoch erreicht hat.

Die meisten Altcoins auf Binance notieren unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt. Dieses Signal korreliert historisch mit Tiefpunkten des Bitcoin-Marktes und anschließenden Erholungen, beginnend mit etablierten Altcoins wie Ethereum und Sol. | Quelle: CryptoQuant .

In der Vergangenheit gingen Erholungen und eine Rückkehr der Altcoin-Märkte in diesem Preisbereich oft voraus. Zudem können Altcoin-Tiefstände als Indikator für die Stimmung am Bitcoin-Markt dienen. Obwohl der Kryptomarkt zunehmende Angst zeigt, ist auch weiterhin Liquidität vorhanden. Blue-Chip-Altcoins haben in der Vergangenheit zudem die Fähigkeit bewiesen, sich zu erholen und sogar neue Höchststände zu erreichen.

Wird es bei Altcoins zu einer Trendwende kommen?

Der gleitende Durchschnitt der Altcoins ist aktuell auf 2–5 % gesunken, was bedeutet, dass 98–95 % der Altcoins unter ihrem 200-Tage-Durchschnitt notieren. Der Markt kann sich wochen- oder monatelang in dieser Spanne bewegen, und eine Erholung ist ungewiss.

Einige Altcoins befinden sich in einem allgemeinen Abwärtstrend und konnten keine nennenswerten Kursgewinne verzeichnen. Historisch gesehen führte eine Bitcoin-Erholung jedoch zu einem Altcoin-Markt, auf dem einige Assets ihren 200-Tage-Durchschnitt (200-Tage-Durchschnitt) überschritten.

Altcoins stehen zudem unter Druck durch Faktoren wie Anlegererschöpfung, geringe Hebelwirkung und ausbleibende Renditen selbst für geduldige Anleger. Bei einigen Assets könnte jedoch eine erneute Akkumulation einer Erholung vorausgehen.

Ein Zeichen für eine Trendumkehr bei Altcoins ist, wenn etwa 15 bis 20 % der Vermögenswerte ihren 200-Tage-Durchschnitt überschreiten.

Historisch gesehen waren lokale Tiefstände bei Altcoins Phasen stiller Akkumulation als Vorbereitung auf einen voll entwickelten Altcoin-Markt. Im aktuellen Zyklus dürfte die Akkumulation jedoch nicht mit großer Überzeugung erfolgen, da einige Händler auf kurzfristige Risikomärkte, Prognosen und Meme-Token umgestiegen sind.

Kommt die Altcoin-Saison zurück?

Im Jahr 2025 kam es zu einer begrenzten Altcoin-Saison, die hauptsächlich von ETH , SOL und BNB , ergänzt durch Privacy-Assets.

Der Altcoin-Saisonindex stieg leicht auf 37 Punkte, von zuletzt 35 Punkten, was weiterhin darauf hindeutet, dass BTC führend ist.

Bitcoin hat sich nun wieder über 67.000 US-Dollar eingependelt, konnte aber die Marke von 70.000 US-Dollar nicht dauerhaft überschreiten. Der Bitcoin-Markt tut sich derzeit schwer, positive Stimmung zutrac, da die Kryptowährung unter Druck durch Liquidationen steht.

Über 37 % der Altcoins notieren nahe ihren Allzeittiefs, selbst bei Projekten mit realer Aktivität und Gebühreneinnahmen. Die Lage der Altcoins ist im Vergleich zum FTX-Crash sogar noch prekärer, und der Markt wartet weiterhin ab, welche Assets sich behaupten und welche verschwinden werden.

Während frühere Bärenmärkte die Erwartung einer Erholung der Altcoins geweckt hatten, agieren Anleger diesmal noch vorsichtiger bei der Kapitalanlage. Einige setzen zudem verstärkt auf Stablecoins, um passives Einkommen zu generieren.