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Indonesische Studie schlägt IOTA basiertes Patientenakten-System vor

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  • Eine Studie des Institut Teknologi Bandung schlägt $IOTA als Baustein für elektronische Patientenakten in Indonesien vor.
  • Das vorgeschlagene Framework „DecMed“ soll patientenzentrierte Zugriffskontrolle stärken, ist aber bisher nur ein akademischer Forschungsbeitrag.

Eine neue Fachstudie vom Institut Teknologi Bandung (ITB) in Bandung, Indonesien bringt $IOTA als Infrastruktur für elektronische Patientenakten ins Spiel. Die Arbeit, veröffentlicht am 24. Februar 2026 in der Fachzeitschrift Sensors, stammt von Hari Purnama, Putu Bakta Hari Sudewa, Tazkia Nizami, Bagas Sambega Rosyada, Pradipta Rafa Mahesa und Nur Ahmadi und trägt den Titel „Access Control Development Within the Framework of an $IOTA-Based Electronic Medical Record Management System.“

$IOTA als Grundlage für die indonesische Krankenakte

Die Studie schlägt mit „DecMed“ ein dezentrales Framework für das Management elektronischer Patientenakten in Indonesien vor. Die Notwendigkeit hierfür ergibt sich laut den Autoren aus den Rahmenbedingungen in Indonesien: Elektronische Medical Records seien in Indonesien verpflichtend, während zentralisierte Systeme und Drittanbieter nach Darstellung der Studie weiterhin erhebliche Risiken bei Zugriffskontrolle, Datenschutz und Datenintegrität erzeugten. Die Problemformulierung lautet:

„Elektronische Patientenakten sind in Indonesien nach Vorgaben des Gesundheitsministeriums verpflichtend, was erhebliche Herausforderungen bei Datensicherheit und patientenzentrierter Zugriffskontrolle mit sich bringt. Die derzeitigen Implementierungen stützen sich auf zentralisierte Gesundheitssysteme oder Drittanbieter und schaffen damit Risiken unbefugter Zugriffe, von Datenlecks und unsicherer Datenintegrität.“

Genau als Antwort darauf schlage die Studie DecMed vor, „ein dezentrales EMR-Management-Framework auf Basis der $IOTA Distributed Ledger Technology“.

Technisch ist das Modell nicht als bloße On-Chain-Speicherung von Krankenakten angelegt. Laut Studie kombiniert DecMed Capability-Based Access Control, Proxy Re-Encryption und IPFS, während Smart Contracts in Move auf dem $IOTA-Ledger umgesetzt werden.

Das Ziel ist eine stärkere Verlagerung der Datenhoheit auf die Patienten selbst. Auch das formulieren die Autoren sehr deutlich:

„Patienten gewähren oder entziehen den Zugriff aktiv, legen die Dauer eines Zugriffs fest und teilen Daten selektiv mit medizinischem Personal.“

Für $IOTA ist die Studie vor allem deshalb relevant, weil sie einen praktischen Anwendungsfall in einem sensiblen Sektor vorschlägt. Die Autoren verweisen in ihrer Evaluierung darauf, dass Unit-Tests mit unterschiedlichen Szenarien unbefugter Zugriffe gezeigt hätten, dass DecMed feingranulare Zugriffsregeln wirksam durchsetzen könne, während Vertraulichkeit und Integrität der Daten gewahrt blieben.

Noch ist das allerdings keine Einführung im indonesischen Gesundheitswesen, sondern ein Forschungsbeitrag. Genau darin liegt die eigentliche Aussagekraft. Sie zeigt, dass $IOTA in der akademischen Forschung weltweit Beachtung findet.