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VeChain enthüllt die Entstehungsgeschichte rund um Gründer Sunny Lu

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  • VeChain datiert seinen Ursprung auf das Jahr 2012, als Gründer Sunny Lu nach einem fehlgeschlagenen Bitcoin-Kauf erstmals tiefer mit der Technologie in Berührung kam.
  • Aus dieser frühen Erfahrung und ein Gespräch mit Vitalik Buterin entstand die Idee für VeChain.

VeChain hat auf X seine Entstehungsgeschichte veröffentlicht, die den Startpunkt des Projekts auf 2012 datiert: Gründer Sunny Lu verlor damals 100 Bitcoin bei einem Kaufversuch für „Gold“ in World of Warcraft. Daraus leitet VeChain den Weg ab, der später zur Gründung führte.

Laut X-Post brauchte Lu nach einem Serverwechsel in dem Spiel schnell In-Game-Gold. Über eine Google-Suche sei er auf Bitcoin gestoßen und anschließend auf ein Taobao-Angebot: 100 $BTC für 300 US-Dollar. Er habe bezahlt, die Bitcoin seien aber nie angekommen. VeChain schreibt:

„Doch statt Bitcoin bekommt er nur Enttäuschung. Die Bitcoin kommen nie an – 300 Dollar weg, zusammen mit 100 $BTC; eine Transaktion, die nicht erfüllt wurde. Die meisten Menschen würden an diesem Punkt Krypto den Rücken kehren und nie wieder zurückschauen.“

Sunny needed gold, fast, after switching to US servers in World of Warcraft.

A Google search leads him to Bitcoin, then a Taobao listing.. 100 Bitcoin for $300. Not bad.

He sends the money, excited to start buffing his guild. pic.twitter.com/EDVBZr5hVd

— VeChain (@vechainofficial) March 5, 2026

Wie die Idee für Vechain entstand

Als Reaktion habe Lu das Bitcoin-Whitepaper geöffnet. Das Whitepaper habe ihn vor allem wegen der Architektur fasziniert: ein Register ohne Intermediäre, dessen Einträge nicht nachträglich verändert werden können. In der Erzählung wird daraus weniger eine Ideologie als eine Produktfrage: „Ein vertrauensloses Register ohne Vermittler und mit Aufzeichnungen, die niemand verändern kann.“ Er stellt eine andere Frage: Was lässt sich damit bauen?

Zu dieser Zeit arbeitete Lu laut VeChain als CIO/CTO bei Louis Vuitton China und baute Track-and-Trace-Systeme. Der Gedanke, den VeChain als Keimzelle beschreibt, ist pragmatisch: Was wäre, wenn mehrere Parteien denselben unveränderlichen Datenstand lesen könnten, ohne dass eine einzelne Instanz die Kontrolle über die Daten hat – und alle in Echtzeit auf dieselbe Informationslage schauen?

Als nächsten Wendepunkt nennt VeChain ein Treffen in Shanghai im Jahr 2015. Bo Shen von Fenbushi Capital habe Lu mit Ethereum-Gründer Vitalik Buterin zusammengebracht. Man habe stundenlang über Smart Contracts, die EVM und mögliche Anwendungen gesprochen.

Das Gespräch habe dazu geführt, dass Lu eine Blockchain für Unternehmen entwickeln wollte, die es so noch nicht gab. Aus „Verification Chain“ wurde später VeChain.

And with that, „Verification Chain“ is born, later shortened to VeChain.

The project launches in 2015 with one founding conviction: blockchain is only valuable if it does something real.

Real supply chains. Real data. Real proof of provenance. While others were writing… pic.twitter.com/M1HFm17Mey

— VeChain (@vechainofficial) March 5, 2026

VeChain nennt anschließend mehrere Referenzen: Walmart China habe Lebensmittel vom Ursprung bis ins Regal nachverfolgt, BMW habe mit VerifyCar einen digitalen Pass gegen Tachomanipulation gebaut, und die UFC habe NFC-Chips in Handschuhe integriert, um Authentizität bei Charity-Auktionen zu verifizieren. Seit der Gründung habe VeChain eine 100%ige Uptime erreicht und über 530 Millionen Transaktionen verarbeitet.