- IOTA verweist auf eine Maeil-Erwähnung von Mitgründer Dominik Schiener im Umfeld des World Crypto Forum (WCF) in Seoul.
- Schiener will erklären, „wie Handelsdaten schnell und präzise grenzüberschreitend bewegt werden können“.
IOTA hat am Montag auf X darauf verwiesen, dass Mitgründer Dominik Schiener in der südkoreanischen Wirtschaftszeitung Maeil Business Newspaper im Kontext des World Crypto Forum (WCF) genannt wird.
Der Post markiert eine Fortsetzung der Korea-Initiative, die IOTA Anfang Januar bereits offensiv angekündigt hat: mehr Mainstream-Präsenz, weniger Krypto-Binnenkommunikation und ein klarer Fokus auf grenzüberschreitende Handelsdaten als Adoptionsbereich.
In dem Maeil-Bericht wird das WCF als Treffpunkt internationaler Branchenvertreter eingeordnet. Dort heißt es sinngemäß:
„Das erste World Crypto Forum, bei dem globale Schwergewichte über die Zukunft digitaler Vermögenswerte diskutieren, findet in Seoul statt. Entsprechend dem Leitmotiv einer ‘Verschmelzung von Finanzwelt und digitalen Assets’ geht es um digitale Finanzmodelle, in denen Stablecoins und reale Vermögenswerte (RWA) mit Blockchain-Netzwerken zusammengeführt werden. Dafür reisen 68 Sprecher aus Nordamerika, Europa, Afrika, Asien und dem Nahen Osten an.“
Auffällig ist dabei der rote Faden: Stablecoins, Zahlungsinfrastruktur, Tokenisierung und „Real-World“-Datenflüsse. Maeil listet unter anderem a16z, Solana, Chainlink, Binance und Grayscale als Teilnehmer und verankert Schiener in einem Themenblock, der keine „Narrative“ verkauft, sondern konkrete Integrationsfragen adressiert.
Über IOTA heißt es in der Darstellung, Schiener wolle erklären, „wie Handelsdaten schnell und präzise grenzüberschreitend bewegt werden können“.
Grateful to see @domschiener featured today in Maeil Economy, one of Korea’s leading financial newspapers, alongside other upcoming participants including a16z, Grayscale, and more. 🇰🇷
We’re excited to take part in WCF! Our operations in Korea are just getting started. pic.twitter.com/BM1w4G0Or6— IOTA (@iota) January 19, 2026
IOTA rückt Korea in den Fokus
Der Ton deckt sich mit dem, was IOTA bereits Anfang Januar angekündigt hat. Wie CNF berichtete, hieß es im Kontext koreanischer Medienpräsenz:
„Wir freuen uns, 2026 im Fokus von The Economist Korea zu starten, Dominik Schiener zu präsentieren und IOTA als Kerninfrastruktur für die Digitalisierung des globalen Handels zu positionieren.“
Die IOTA Stiftung konstatierte Anfang des Jahres, dass Südkorea im Bereich der Digitalisierung zwar bereits sehr weit vorangeschritten sei, verortete aber beim globalen Handel einen möglichen Anwendungsfall:
„Der größte Flaschenhals bleibt der grenzüberschreitende Handel, wo internationale Abläufe weiterhin auf Papier und manuellen Vertrauensmechanismen beruhen. Genau hier setzen IOTA und TWIN an: eine neutrale, öffentliche Infrastruktur, die diese Systeme offen, sicher und global über Grenzen hinweg verbindet.“
Schiener selbst hatte Anfang Januar angekündigt, „dieses Jahr deutlich mehr Zeit in Korea zu verbringen und die Einführung von IOTA bei Finanzinstituten, Logistikunternehmen und der Regierung voranzutreiben“. Das WCF liefert dafür nun eine Bühne und zugleich ein Signal, dass IOTA sein Adoptionsnarrativ 2026 in Südkorea vorantreiben will.
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