Eine neue Kryptowährung ist kurz nach dem Start stark gefallen. Der Kurs sank um 95 Prozent. Das sorgte für viel Kritik von Anlegern. Die Unruhe entstand, nachdem das Team beschloss, einen großen Teil der eingesammelten Gelder zu behalten.
Team ändert Pläne kurz vor Start
Es geht um das Projekt Trove. Das Team sammelte zuvor 11,5 Millionen Dollar bei Investoren ein. Kurz vor dem Start passte Trove seine Pläne an. Das Projekt wollte zunächst eine Handelsplattform aufbauen, auf der Nutzer digitale Vermögenswerte kaufen und verkaufen können. Diese Plattform sollte auf dem Krypto-Netzwerk Hyperliquid laufen. Einige Tage vor dem Start beschloss das Team, zu Solana (SOL) zu wechseln. Diese Entscheidung kam für viele Anleger unerwartet.
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— TROVE (@TroveMarkets) January 19, 2026
Laut dem Team zog sich ein wichtiger Partner zurück. Ohne diesen Partner konnte der ursprüngliche Plan auf Hyperliquid nicht fortgesetzt werden. Das Team teilte mit, etwa 9,4 Millionen Dollar zu behalten, um auf Solana weiterzubauen. Ein kleinerer Teil der eingesammelten Gelder wurde an Investoren zurückgezahlt.
Anleger reagieren kritisch
Die Ankündigung sorgte direkt für Kritik. Anleger sagten, dass sie ihr Geld für den ursprünglichen Plan investiert hatten. Nach der Änderung forderten viele Menschen eine Rückzahlung. In sozialen Medien äußerten Investoren ihre Frustration. Sie fanden, dass das Team zu spät über die Probleme informierte.
Neue Währung bricht direkt stark ein
Kurz nach dem Start ging es schnell schief. Innerhalb von zehn Minuten fiel der Kurs der neuen Währung um mehr als 90 Prozent. Der Gesamtwert sank dadurch von etwa 20 Millionen Dollar auf weniger als 2 Millionen Dollar. Viele Anleger sahen ihre Einlage in kurzer Zeit fast verschwinden.
2/ $TROVE launched earlier today and quickly dropped -90%
• The presale was at $20M FDV
• It now trades around $2M FDV https://t.co/HHABuaSnz7 pic.twitter.com/2FhDwew2IX— Bubblemaps (@bubblemaps) January 19, 2026
Forscher sahen, dass viele Coins direkt nach dem Start in andere Wallets verschoben wurden. Das geschah in kurzer Zeit und sorgte für zusätzliche Unsicherheit bei Anlegern. Es gibt keine Hinweise darauf, dass das Team selbst Coins verkauft hat, aber die schnellen Bewegungen warfen Fragen auf.
Trove sagt, dass es mit dem Projekt weitermacht und die Plattform weiter aufbaut. Das Team will das Vertrauen zurückgewinnen. Für viele Anleger bleibt dieses Vertrauen vorerst niedrig und sie warten erst ab, wie sich das Projekt entwickelt.
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