- Die US-Großbank Morgan Stanley hat Ripple in einem Bericht als potenziellen Herausforderer des etablierten internationalen Zahlungsnetzwerks SWIFT bezeichnet. Grundlage ist ein im Review of Banking & Financial Law veröffentlichtes Paper, in dem Ripple aufgrund seiner schnellen Abwicklung und möglichen Kostenvorteile im Zahlungsverkehr hervorgehoben wird.
- Die Bank verweist darauf, dass Ripple im Gegensatz zu SWIFT eine Blockchain-basierte Lösung anbietet, die insbesondere für grenzüberschreitende Transaktionen Effizienzvorteile verspreche. Dem Paper nach soll Morgan Stanley erklärt haben, dass die Einführung eines Ripple-ähnlichen Zahlungssystems “die Abwicklungszeiten verkürzen, Transaktionen beschleunigen und das Betrugsrisiko verringern“ könne. Die US-Bank betrachte Ripple “als eine führende internationale Zahlungsalternative zu SWIFT”, heißt es weiter.
- Ripple positioniert sich seit seiner Gründung als Infrastruktur für den internationalen Zahlungsverkehr. Kernstück ist der $XRP Ledger (XRPL), der für schnelle und kostengünstige grenzüberschreitende Transaktionen entwickelt wurde. Über das Netzwerk RippleNet wickeln Finanzinstitute Zahlungen nahezu in Echtzeit ab, wobei $XRP als Brückenwährung dient.
- Kürzlich hat SWIFT erstmals Ripple‘s $XRP Ledger und Hedera Hashgraph (HBAR) für grenzüberschreitende Transaktionen getestet. Ziel ist die schrittweise Integration von Blockchain in bestehende Bankensysteme auf Basis des ISO-20022-Standards. Mehr dazu hier: SWIFT arbeitet mit Ripple und Hedera zusammen
- Schleppend verlief es zuletzt hingegen für den $XRP-Kurs. Seit dem Allzeithoch im Juli ist der “Banken-Coin” um 20 Prozent gefallen. Warum die Chart-Indikatoren weiterhin nachlassendes Momentum signalisieren, erfahrt ihr hier: Wie geht es für den Ripple-Coin weiter?
Quellen
Ausschnitt aus “Review of Banking & Financial Law” | X
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